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Wegen Transferpolitik: Roma-Boss schießt heftig gegen Milan

09:28 MESZ 28.07.17
James Pallotta Mauro Baldissoni Roma
Milan schickt an die Serie A ein deutliches Zeichen. Die Investitionen in den Kader sind enorm, aus der ewigen Stadt wird die Situation kritisiert.

Der AC Milan greift mit enormen Ausgaben in der Serie A neu an. Roma-Präsident James Pallotta kann diese Investitionen nicht nachvollziehen, er äußert harte Kritik.

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"Das macht überhaupt keinen Sinn. Sie hatten das Geld überhaupt nicht. Sie verlieren ihren Verstand", fluchte Pallotta gegenüber Sirius XM FC. 210 Millionen Euro investierte Milan bisher in neue Spieler, weitere sollen folgen. Geldgeber ist Investor Yonghong Li.

Pallotta zufolge hätte die Übernahme Milans niemals stattfinden dürfen. Li hätte sich die damals erforderlichen 300 Millionen Euro bei Geschäftsleuten aus London geliehen, die ihm bekannt wären: "Irgendwann auf dem Weg werden sie ihre Rechnungen bezahlen müssen."

Auch das Financial Fairplay kann Milan nicht stoppen. Die Roma hingegen fühlt sich durch die UEFA und ihre Regelung benachteiligt: "Das ist kompletter Bullshit für uns. Wir sollten eigentlich der Posterboy sein, nachdem wir die Dinge in die richtige Richtung gedreht haben."