Wechsel von Emmanuel Eboue nach Zypern wegen "Auffälligkeiten bei den Blutwerten" geplatzt

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Nächste bittere Nachricht für Emmanuel Eboue. Der frühere Arsenal-Star darf nicht wechseln, weil in seinem Blut Auffälligkeiten entdeckt wurden.

Der Wechsel des ehemaligen Arsenal-Stars Emmanuel Eboue nach Zypern ist nach Goal-Informationen vorerst gescheitert, nachdem bei einer Blutuntersuchung Auffälligkeiten entdeckt worden waren. Türkische Medien hatten berichtet, es handle sich um HIV, das dementierte Eboues Berater aber umgehend. 

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"Eboue hat für einen Klub (Türk Ogaci Limassol, Anm. d. Red.) unterschrieben, und als normaler Teil des Medizinchecks wurde ein Blutuntersuchung durchgeführt", sagte Tekin Birinci exklusiv gegenüber Goal. "Es wurden dabei Auffälligkeiten in seinen Blutwerten festgestellt. Deshalb hat er vorerst keine Spiellizenz erhalten. Wir haben die Entscheidung getroffen, ihn nach England zurückzuschicken, um dort weitere medizinische Untersuchungen durchzuführen."

Eboue litt an Depressionen

"Es ist falsch, zu sagen, dass er HIV hat. Türkische Medienberichte sind falsch", so Birinci weiter. "Und selbst wenn es wahr wäre, sollten solche Informationen nicht veröffentlicht werden."

Der Ivorer hatte im Dezember letzten Jahres bekanntgegeben, dass er an Depressionen leidet. "Es gab Zeiten, in denen ich nur in meinem Schlafzimmer blieb und nicht herauskam", hatte er dem Telegraph gesagt. "Wenn die Leute fragen, was los ist, machst es das nur noch schlimmer."

Eboue war von 2016 an ein Jahr gesperrt gewesen, nachdem er seinem Berater ausstehende Zahlungen über eine Millionen Euro nicht überwiesen hatte. Er hatte sich in Ungarn fit gehalten und nun geplant, in Zypern anzuheuern.

Der 34-Jährige spielte in seiner Karriere unter anderem für Arsenal und Galatasaray. 

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