Wechsel nach Polen? Trainer will Freddy Adu gar nicht

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USA Today
Sportliche Hoffnung oder Marketinggag: Freddy Adu soll in Polen vorspielen. Aber will ihn sein potenzieller neuer Klub überhaupt?

Der ehemalige US-Nationalspieler Freddy Adu steht angeblich vor einem Wechsel zum polnischen Erstligisten Sandecja Nowy Sacz. Der 28-Jährige, der als Teenager als riesiges Talent und Wunderkind gehandelt wurde, soll beim Ekstraklasa-Klub den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Kurios dabei: Sein künftiger Trainer will ihn gar nicht und hält das Ganze für einen Marketinggag seines Vereins.

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Adu weilt derzeit in Polen und soll in Nowy Sacz ein Probetraining absolvieren, nach dem Medizincheck soll dann die Entscheidung über seine Verpflichtung fallen. Doch Trainer Radoslaw Mroczkowski sagte bei sportowefakty.pl: "Das ist ein Witz. Ich lese in den Medien über sein Probetraining. Ich habe den Sportdirektor (Arkadiusz Alexander, Anm. d. Red.) gefragt, wieso er mir nicht von ihm erzählt hat. Ich bekam eine Textnachricht, in der es hieß, es käme 'ein Spieler zum Probetraining'."

"Sie alle wussten davon. Die Marketingabteilung wusste es und die Verantwortlichen auch. Nur der Trainer wusste nicht, wer da zum Probetraining kommen sollte", so Mroczkowski weiter. "Wer auch immer ihn eingeladen hat, soll ihn trainieren. Was bringt es, einen solchen Spieler zu haben? Der CEO sagt, es sei Marketing. Da könnten wir auch Janusz Chomontek (polnischer Freestyler, Anm. d. Red.) nehmen."

Freddy Adu ist seit dem vergangenen Jahr ohne Klub, zuvor spielte er beim NASL-Klub Tampa Bay Rowdies. Während seiner enttäuschend verlaufenen Karriere schnürte er für 13 verschiedene Mannschaften in acht verschiedenen Ländern die Stiefel. Mit Sandecja Nowy Sacz wurde er bereits im März in Verbindung gebracht.

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