Hans-Joachim Watzke: "Nicht für 20 Millionen mehr zu Schalke"

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Der BVB-Boss hat verraten, dass er unter keinen Umständen bei Schalke tätig werden würden. Für Heidel hatte er dennoch ein Lob übrig.

Am 1. April trifft Borussia Dortmund auf den FC Schalke 04 - das Derby wirft schon jetzt seine Schatten voraus. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke jedenfalls hält sich mit seiner Meinung über den Erzrivalen nicht zurück.

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Auf die Frage der Sport Bild, ob er für fünf Millionen Euro mehr im Jahr zu Königsblau wechseln würde, antwortete Watzke klar: "Nicht für 20 Millionen." So sei es "kurzfristig und punktuell" wahrscheinlicher, dass der BVB in nächster Zeit mal den FC Bayern überholt, als dass Schalke dieses Kunststück gegenüber Dortmund gelingt, "wenn die Bayern denn irgendwann mal schwächeln".

Weiter führte Watzke aus: "Aber im Ernst: Schalke war vor dem Zweiten Weltkrieg viel erfolgreicher als Borussia Dortmund und hatte in der Phase unserer wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu Beginn des Jahrtausends in allen Bereichen deutlich die Nase vorn. Nach 2009 hat sich das aber deutlich gedreht. Ich denke, das kann man in aller Bescheidenheit feststellen."

Dennoch traut er Schalke unter seinem Freund Christian Heidel auch bald wieder sportliche Erfolge zu: "Die Frage ist, was du für Ziele hast. Wenn du mit Schalke Meister werden willst, wird es sehr schwierig für ihn - das hat seit 1958 niemand geschafft. Aber mit Schalke wieder in die Champions League zu kommen und mal einen DFB-Pokal zu holen, das halte ich für möglich. Heidel ist ein Top-Mann, er muss niemandem mehr etwas beweisen."

Übernehmen würde er vom Erzrivalen trotzdem lediglich eine Sache: "Der Spielertunnel ist ganz cool, das muss ich ehrlich zugeben. Viel mehr fällt mir aber nicht ein."

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