Vogts rät Bayern: "Absoluten Star für 80, 90 Millionen holen"

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Beim FC Bayern München schließt man einen Transfer der Kategorie Neymar aus. Berti Vogts rät dem Rekordmeister jedoch dazu, mehr Geld auszugeben.

Der frühere Bundestrainer Berti Vogts hat Rekordmeister Bayern München zu einer mutigeren Transferpolitik aufgefordert. "Lieber einen absoluten Star für 80, 90 Millionen Euro holen als drei mittelmäßige für jeweils 20", schrieb der 70-Jährige in seiner Kolumne beim Nachrichtenportal t-online.de und führte aus: "Sie können sich das leisten. Es muss ein frischer Wind in die Mannschaft kommen."

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Gerade auf den offensiven Außenpositionen müsse München "nachlegen", sofern der Bayern-Trainer in der kommenden Saison ein anderes System spielen lasse als der aktuelle Coach Jupp Heynckes. Auf dem Flügel sei der souveräne Herbstmeister mit elf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Schalke 04 nach wie vor zu sehr von den Alt-Stars Franck Ribery (34) und Arjen Robben (33) abhängig, monierte Vogts.

"Das Beste für den FC Bayern wäre aber, wenn man sich doch noch auf ein weiteres Jahr Zusammenarbeit mit Jupp einigen könnte", so Vogts weiter, der als Spieler an der Seite von Heynckes mit Borussia Mönchengladbach und der Nationalmannschaft zahlreiche Titel errungen hatte. Trotz seiner 72 Jahre sei Heynckes, dessen Vertrag Ende Juni aufläuft, für ihn der "beste Trainer der Liga".

Dagegen ist Vogts kein Freund des umstrittenen Videobeweises, der in der Liga in der abgelaufenen Halbserie für reichlich Diskussionsstoff gesorgt hatte. Die Entscheidung, ihn einzuführen, sei "der größte Fehler" gewesen, der Videobeweis "schadet dem Fußball enorm", sagte der Europameister-Trainer von 1996: "So kann es nicht weitergehen, soviel ist klar. Das wirkt sich auch auf die Stimmung im Stadion aus. Man wartet mit seinem Jubel, bis der Videobeweis durch ist. Ein absoluter Stimmungskiller."

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