Völler wettert gegen Videobeweis: "Sind wohl in Köln vor dem Fernseher eingeschlafen"

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Leverkusen-Chef Völler hat sich nach dem 2:2 seiner Werkself über den Videobeweis ausgelassen - und klare Worte gefunden.

Heftige Kritik am Video-Assistenten beim Bundesliga-Spiel Bayer Leverkusen gegen 1899 Hoffenheim (2:2) hat Bayer-Sportchef Rudi Völler geübt. Der ehemalige DFB-Teamchef ist überzeugt, dass dem 2:2 durch Mark Uth (70.) ein Foulspiel an Leverkusens Benjamin Henrichs vorausgegangen war.

Analyse zum Spiel

"Das war ein klares Foul, da sind die wohl in Köln vor dem Fernseher eingeschlafen. Dann brauchen wir keinen Videobeweis, wenn eine solche Szene nicht gesehen wird", wetterte der Weltmeister von 1990. Zum Liga-Auftakt bei Bayern München hatten die Rheinländer das 0:3 durch Robert Lewandowskis Foulelfmeter nach Videobeweis kassiert. Ein Foulspiel von Charles Aránguiz an Lewandowski war zunächst nicht geahndet worden. Erst der Video-Assistent hatte auf Strafstoß entschieden.

Auch Leverkusens Coach Heiko Herrlich war der Meinung, dass Henrichs gefoult worden sei, der Spieler habe ihm bestätigt, dass es ein Kontakt gegeben habe. 1899-Coach Julian Nagelsmann vertrat dagegen die Meinung: "Henrichs hätte noch weiterlaufen können. Ich sehe keinen Grund, dieses Tor nicht zu geben."

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