Ultras werfen FC Bayern München vor, Gästefans abzuzocken

Kommentare()
Getty Images
Ultras des FC Bayern München werfen ihrem Verein vor, Gästefans abzuzocken. Dabei geht es um Kontingent und Preis der Auswärtstickets.

Die Ultragruppe Munich’s Red Pride hat dem FC Bayern vorgeworfen, Gästefans finanziell zu benachteiligen. Der Verein zeigt sich anscheinend aber nicht gesprächsbereit.

Laut DFL-Spielordnung muss das Ticketkontingent für Gästefans bei zehn Prozent liegen. Demnach müssen auch zehn Prozent der im Stadion verfügbaren Stehplätze den Anhängern des Auswärtsklubs zur Verfügung gestellt werden. Dies ist beim FC Bayern offenbar nicht der Fall.

FC Bayern gegen Celtic Glasgow: Mögliche Aufstellung, Highlights, LIVESTREAM 

Wie die FC-Bayern-Gruppierung Munich’s Red Pride moniert, müssten von den 15.390 Stehplätzen im Heimbereich ihres Klubs 1.593 Karten zum Preis von je 15 Euro an die Gästefans abgegeben werden. Angeblich erhalten die Gästefans allerdings lediglich 1.192 Tickets zu diesem Preis.

Verein "nicht gesprächsbereit"

"Leider zeigte man sich von Seiten der Ticketabteilung des FC Bayern München trotz unserer Nachfrage und Beanstandung nicht gesprächsbereit", teilte der Fanklub mit.

Beim Heimspiel gegen den SC Freiburg demonstrierte er deshalb für die Gästefans. "Financial Fairplay umsetzen - faire Preise auch für Gästefans", war auf einem Spruchband zu lesen.

Nun fordert die Gruppierung vom FC Bayern, den Fans, die bereits in der Arena zu Gast waren, das zu viel bezahlte Eintrittsgeld zurückzugeben. Außerdem soll ab sofort den Gästefans zumindest die von der DFL festgesetzte Mindestanzahl an Karten zum Stehplatzpreis zur Verfügung gestellt werden.

Schließen