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Türkei: "Frisurenchecker" Tufan kann Spott nicht nachvollziehen

15:09 MESZ 15.06.16
Ozan Tufan Türkei 12062016
Der Mittelfeldmann wehrt sich gegen die Kritik wegen seiner Unaufmerksamkeit beim Gegentreffer im ersten EM-Spiel gegen die Kroaten. Der Spott schade nicht bloß ihm, glaubt Tufan.

Der türkische Nationalspieler Ozan Tufan hat sich gegen den Spott wegen seines fatalen Frisurenchecks bei der EM-Auftaktniederlage gegen Kroatien (0:1) zur Wehr gesetzt. "Ich finde es nicht nachvollziehbar, wie ein einziger Moment, in dem ich mir die Haare richte, als Fehler dargestellt wird, auf die Tagesordnung der gesamten Türkei kommt und wichtiger als das Spiel angesehen wird", sagte der 21-Jährige.

Tufan hatte kurz vor dem Siegtreffer des Kroaten Luka Modric, der wenige Meter von ihm entfernt stand, seine Haare gerichtet. Die Szene lief im türkischen Fernsehen rauf und runter und brachte Tufan viel Spott ein. Das kann der Mittelfeldspieler nicht verstehen. "So schadet man nicht nur meinem Selbstvertrauen, sondern auch dem meiner Teammitglieder", sagte der Profi von Fenerbahce Istanbul: "Wir vertreten hier unser land, wir alle kämpfen für unsere Flagge."