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TSG 1899 Hoffenheim mit Respekt vor Lyon-Star Nabil Fekir: "Ausnahmefußballer"

13:19 MEZ 07.11.18
Nabil Fekir Olympique Lyon 2018
Die Hoffenheimer treten am Mittwochabend in Lyon an und treffen dabei auch erstmals auf "Ausnahmetalent" Nabil Fekir. Der Mut weicht dennoch nicht.

Die TSG 1899 Hoffenheim steht gegen Olympique Lyon unter Druck, will sich aber auch von der Rückkehr Nabil Fekirs nicht einschüchtern lassen. Trainer Julian Nagelsmann und Abwehrchef Kevin Vogt sind vor der Partie durchaus selbstbewusst.

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"Er ist ein Ausnahmefußballer, das wissen wir", sagte Vogt gegenüber DAZN zu der erwarteten Rückkehr von Fekir in die Lyon-Aufstellung. Im Hinspiel musste der französische Nationalspieler aufgrund einer Knöchelverletzung noch passen. Panik macht sich im Lager der TSG allerdings nicht breit, betonte Nagelsmann: "Er ist ein sehr guter Spieler, aber Lyon hat noch andere sehr gute Spieler."

Entsprechend wird sich die TSG auf ihre kollektive Stärke verlassen: "Wir werden ihn in einer großen Gruppe geschlossen verteidigen müssen. Das werden wir auch hinbekommen. Wir werden ein Augenmerk darauf haben, stabiler zu stehen. Dazu gehört auch, einen Fekir zu verteidigen."

Kevin Vogt empfindet "positiven Druck"

Die Tabellensituation macht die Ansetzung für die Hoffenheimer nicht leichter. Ein Sieg gegen die Franzosen ist Pflicht, löst bei Vogt aber keine Angst aus: "Es ist nach wie vor ein positiver Druck. Wir sind stolz, in der Champions League spielen zu dürfen. Es ist an der Zeit für drei Punkte. Ich gehe mit einem Lachen ins Spiel, ich sehe das Ganze positiv."

Die von Trainer Nagelsmann bereits angekündigte offensive Ausrichtung befindet der Verteidiger ebenfalls für gut: "Ich glaube nicht, dass wir beim 3:3 die Tore gekriegt haben, weil wir offensiv eingestellt waren. Das waren individuelle Sachen. DIe offensive Ausrichtung liegt uns als Mannschaft sehr gut."

Julian Nagelsmann machtlos bei individuellen Fehlern

Die individuellen Fehler kosteten Hoffenheim im Hinspiel vielleicht den Sieg. Entsprechend hat sich Nagelsmann die Patzer auf die Liste gesetzt: "Es ist schwer, den Fehler an sich zu trainieren. Es geht darum, die Entstehung anders zu gestalten, damit es nicht zur Situation kommt."

Angesichts der defensiven Aussetzer fühlt sich Nagelsmann als Trainer aber nicht in der Verantwortung: "Es geht darum, den Rahmen zu schaffen, dass es gar nicht erst passieren kann. Das kann man als Trainer beeinflussen. Wenn einem Spieler ein Fehler unterläuft, kannst du als Trainer nichts machen. Fußball ist ein Fehlerspiel."

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