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Premier League

Wechsel von Benjamin Garre: Manchester City droht eine Transfersperre

11:10 MESZ 17.04.18
Benjamin Garre Manchester City U19
Die Citizens haben die Meisterschaft verbucht, doch nun droht eine Transfersperre, nachdem ein Klub aus Südamerika vor das Sportgericht gezogen ist.

Manchester City droht nach dem Transfer von Benjamin Garre eine Transfersperre. Dessen Ex-Klub Velez Sarsfield ist vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen und könnte dafür sorgen, dass Pep Guardiola in den nächsten zwei Transferperioden keine Verpflichtungen tätigen kann.

Garre wechselte im Alter von 16 Jahren nach Manchester. Das ist soweit im erlaubten Rahmen, die Vorwürfe beziehen sich aber auf die Kontaktaufnahme der Citizens. Da das Talent bereits wenige Tage nach seinem 16. Geburtstag unterschrieben hatte, liegt nahe, dass Kontakt augenommen wurde, als Garre noch 15 Jahre alt war.

Das wäre nach aktuellen Richtlinien ein Verstoß der Engländer und könnte hart bestraft werden. In den nächsten Tagen, so ein Sprecher des CAS zur DailyMail, ist mit einem Urteil zu rechnen. City droht eine Strafe, im schlimmsten Fall gar ein Registrierungsverbot für neue Spieler für zwei Transferperioden. 

ManCity wie der FC Barcelona?

ManCity könnte zwar Spieler verpflichten, diese aber nicht für offizielle Partien anmelden. Einen ähnlichen Fall erlebte bereits der FC Barcelona, der in mehreren Fällen gegen die FIFA-Richtlinien im Umgang mit minderjährigen Spielern verstoßen hatte.

Die kommende Transferperiode sowie die Periode im Winter 2019 könnten Gegenstand des Urteils werden und Trainer Guardiola damit einen Strich durch die Rechnung machen.

Zugleich muss aber berücksichtigt werden, dass ein eventueller Einspruch der Citizens das Verfahren verzögern und somit zumindest den Sommer 2018 von möglichen Sanktionen freihalten könnte.