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Timo Werner deutet längeren Leipzig-Verbleib an: "Mindestens ein Jahr unter Nagelsmann"

12:52 MESZ 15.08.18
Timo Werner RB Leipzig 05042018
Timo Werner hat angedeutet, seinen Vertrag bei RB Leipzig auf jeden Fall erfüllen zu wollen. Julian Nagelsmann spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Timo Werner von RB Leipzig hat verraten, seinen bis 2020 laufenden Vertrag bei den Sachsen erfüllen zu wollen. Julian Nagelsmann, Noch-Coach der TSG 1899 Hoffenheim und ab der Saison 2019/20 Trainer bei RB, spielt bei dieser Entscheidung eine wichtige Rolle.

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"Mit der Verpflichtung von Julian Nagelsmann hat der Klub ein Ausrufezeichen gesetzt. Wenn so ein Trainer kommt, macht man sich Gedanken, länger unter ihm zu spielen. Weil ich davon überzeugt bin, dass er einen noch besser macht", sagte Werner der Sport Bild. "Aber mein Vertrag bei RB läuft ohnehin noch bis 2020, also werde ich auf jeden Fall mindestens ein Jahr unter ihm spielen", stellte er klar.

Ob Werner auch über 2020 hinaus bei Leipzig bleibt, machte er auch von Nagelsmanns Erfolg und Spielidee abhängig. "Ich sehe dann ja, ob sein System und seine Vorstellungen zu mir passen. Ob wir tatsächlich eine Chance haben, irgendwann auch mal Meister werden zu können und vielleicht sogar regelmäßig in der Champions League zu spielen", konstatierte er.

Werner: "Irgendwann auf dem Level wie ein Hazard oder Griezmann"

Sollte er eines Tages wechseln, ist ein Verein aus der Bundesliga keine Option für ihn. "Es käme bei einem Wechsel nur das Ausland infrage", so der Angreifer. Über eine Verlängerung will Werner indes nicht sprechen: "Was bedeutet eine Verlängerung heutzutage? Es gibt sicher auch Spieler, die bewusst vorzeitig verlängern, um sich dann eine Ausstiegsklausel in den Vertrag einbauen zu lassen, damit sie ganz sicher wegkommen", sagte er. "Bislang habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich fühle mich hier extrem wohl und weiß, dass ich in Leipzig den nächsten Schritt machen kann", fügte er hinzu.

Für die Zukunft hat der 22-Jährige große Ziele. "Ich würde irgendwann gerne auf ein Level kommen wie Hazard oder Griezmann – an Neymar, Messi oder Ronaldo denke ich erst überhaupt gar nicht. Dann muss man vielleicht zu einem ganz großen Verein gehen, weil dort die Aufmerksamkeit noch mal eine ganz andere ist", so Werner weiter. Allerdings hat er dafür noch genug Zeit. "Ich habe also immer noch mindestens drei, vier Jahre, um dann nicht nur in einem Haifischbecken mitzuschwimmen – sondern im optimalen Fall vorneweg zu schwimmen", schloss er ab.

Seit seinem Transfer zu Leipzig 2016 hat sich Werner zu einem der besten deutschen Stürmer entwickelt und in 77 Einsätzen für RB insgesamt 42 Treffer erzielt und 17 weitere vorbereitet.

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