Sven Ulreich vom FC Bayern München: "Carlo Ancelotti stand nicht auf mich"

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Bayern wartet auf das Comeback von Neuer, aber bis dahin glänzt Ulreich als sicherer Rückhalt. Die Nummer eins dankt dafür vor allem Heynckes.

Sven Ulreich vom FC Bayern München denkt nicht gerne an die Zeit unter Ex-Trainer Carlo Ancelotti zurück und dankt gleichzeitig Jupp Heynckes für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. "Es war brutal wichtig, dass Heynckes mir Selbstvertrauen gab und sein Vertrauen aussprach. Davor war es wirklich so, dass Carlo Ancelotti nicht auf mich stand, wenig Vertrauen in mich hatte, wenig kommunizierte", sagte Ulreich dem kicker.

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Der Torhüter schien unter Ancelotti unsicher und leistete sich einige Patzer. Unter Heynckes verschwanden die Unsicherheiten: "Bei einem Fußballer geht aber vieles über Vertrauen. Es ist die halbe Miete, wenn man das vom Trainer und von den Verantwortlichen bekommt, gerade für einen Torwart", meinte er.

Ulreich lässt Neuer den Vortritt

Dank für die Leistungssteigerung geht in der Bild auch an Torwart-Trainer Toni Tapalovic: "Tapa macht ein sehr gutes Training. Wir schauen oft Aktionen vom Training und Spielen an. Das hilft, um zu sehen, woran ich noch arbeiten muss“, sagte Ulreich.

Der Keeper hat sich derart stark verbessert, dass sein Name inzwischen immer wieder im Zusammenhang mit einer Nominierung für den WM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw fällt. "Ein Ziel von mir", gab Ulreich zu. Klar ist ihm aber trotz allem, dass Manuel Neuer die Nummer eins bleibt: "Wenn Manu wieder fit ist und der Trainer sagt, er spielt, ist es okay."

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