Stefan Ruthenbeck vom 1. FC Köln: "Klassenerhalt bleibt ein Wunder"

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Der 2:0-Sieg über Leverkusen brachte den Kölnern drei wichtige Punkte. Trainer Ruthenbeck tritt aber auf die Bremse und will keine Euphorie zulassen.

Stefan Ruthenbeck und der 1. FC Köln fuhren am Wochenende einen wichtigen 2:0-Sieg über Bayer Leverkusen einfahren. Doch der Trainer der Kölner warnt sein Team davor, zu sehr in Euphorie zu verfallen. 

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In der Bild führt er mit Blick auf einen möglichen Klassenerhalt an: "Die Wahrscheinlichkeit ist nach dem Derby-Sieg erhöht worden. Aber die Stimmung ist mir im Moment ein bisschen zu euphorisch. Es bleibt ein Wunder, wenn wir es schaffen sollten.“

Aktuell steht der Effzeh bei sieben offenen Spieltagen auf dem 17. Tabellenrang und hat fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz oder sogar auf Rang 15. 

Köln: Ruthenbeck auf Rückschläge vorbereitet

Auch wenn die rote Laterne mit dem Sieg über Leverkusen an den HSV abgegeben wurde, rechnet Ruthenbeck weiterhin mit möglichen Rückschlägen. Klar ist für ihn aber auch: "Aufgeben ist keine Option."

Ruthenbeck verdeutlicht allerdings außerdem: "Wir sind die neuntbeste Rückrunden-Mannschaft. Ohne die Schwächephasen der anderen Teams hätten wir keine Chance.“ Gemeint sind damit vor allem die direkten Konkurrenten VfL WolfsburgMainz 05 und der Hamburger SV. Gegen Mainz und Wolfsburg müssen die Kölner noch ran.

Ruthenbeck: "Ich darf Bundesliga trainieren"

Über seine eigene Zukunft macht sich der Coach derweil wenig Gedanken: "Leute, ich darf in der Bundesliga trainieren! Mit welcher Berechtigung wurde ich ausgewählt? Ich habe keine Champions League gewonnen, war kein Bundesliga- oder Nationalspieler."

"Scheißegal" sei es ihm, sollte er ein Platzhalter sein: "Ich habe Herzblut für den FC, wie meine ganze Familie. Das ist hier nicht nur ein Job für mich!“ Gerüchte um eine Kontrolle durch Armin Veh dementiert er vehement: "Auch, wenn es mal kritisch wird, passt kein Blatt Papier zwischen uns."

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