Stefan Effenberg wittert Absprachen zwischen ARD und DFB: "Wie ein Imagefilm"

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Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg äußerst sich kritisch über den Neuanfang der Nationalmannschaft nach dem WM-Aus. Er wirft dem DFB Aktionismus vor.

Stefan Effenberg steht dem Neuanfang des DFB-Teams nach dem peinlichen Scheitern bei der WM 2018 in Russland kritisch gegenüber. In seiner Kolumne bei t-online.de bemängelte der Tiger mangelnde Ehrlichkeit bei der Aufarbeitung des Turniers.

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Dem Ex-Nationalspieler missfällt in seiner Kolumne bei t-online vor allem der "Kommerz". Die vom DFB eingeläuteten Gegenmaßnahmen seien nicht überzeugend: "Sie versuchen beim DFB, den Eindruck zu vermitteln, dass sie etwas ändern wollen - aber bisher ist das einfach nicht ehrlich. Es muss von Herzen kommen - und das kommt es noch nicht."

Stefan Effenberg über DFB-Länderspiele: "Wird Jahre dauern, bis die Fans wieder so richtig Bock haben"

Des Weiteren vermutet Effenberg eine Absprache des DFB mit der ARD. In der Tagesschau sendete "die ARD allerdings einen fast zweiminütigen Beitrag zur Nationalmannschaft mit Bildern, wie die Spieler aus dem Bus steigen, wie sie Autogramme schreiben, wie die Fans da voller Vorfreude warten. Das wirkte auf mich eher wie ein Imagefilm als ein normaler Beitrag."

Das habe laut Effenberg nur wenig mit der Realität zu tun: "In dem Beitrag wirkte es, als wäre alles wieder gut zwischen Fans und Nationalelf - aber das ist natürlich Quatsch. Die Wahrheit ist: Es wird Jahre dauern, bis die Fans wieder so richtig Bock auf ein Länderspiel haben."

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