Vier Varianten: So könnte Manchester United mit Alexis Sanchez spielen

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Lange gab es Gerüchte um einen Wechsel von Alexis Sanchez, der Transfer steht bevor. Wie Manchester United spielen könnte, seht ihr bei Goal.

HINTERGRUND

Lange war Manchester City im Werben um Stürmer Alexis Sanchez in der Pole Position, nun hat plötzlich Stadtrivale Manchester United die besten Karten im Werben um den Arsenal-Star . Die Red Devils stehen angeblich kurz vor der Verpflichtung des Chilenen und bekämen mit ihm einen schnellen und torgefährlichen Spieler, der das Offensiv-Repertoire von Trainer Jose Mourinho erweitert. Doch wo kann der Portugiese Sanchez einsetzen, wie kommen seine Stärken am besten zu tragen?

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Arsene Wenger setzte den Spieler beim FC Arsenal meistens auf dem linken Flügel oder zentral als hängende Spitze ein. Dort konnte er seine Fähigkeiten gut einbringen, dürfte aber aufgrund seiner Vielseitigkeit auch für andere Positionen in Betracht kommen.

Goal stellt die vier wahrscheinlichsten Varianten vor.


Variante 1: Rechtes Mittelfeld


Alexis Sanchez Manchester United formation right

In den letzten Spielen favorisierte Jose Mourinho oft ein 4-2-3-1-System, das Verlockendste dürfte also sein, Sanchez in dieses System zu integrieren. Im linken offensiven Mittelfeld kommen dabei die Stärken von Anthony Martial und Marcus Rashford am besten zur Geltung, weshalb der Chilene dann die rechte offensive Mittelfeldposition einnähme.

Dort spielte er schon während seiner Zeit beim FC Barcelona und bei Udinese Calcio sehr erfolgreich.

Der Nachteil dieser Aufstellung ist jedoch, dass wohl der in dieser Saison starke Juan Mata weichen müsste. Der Spanier hat sich rechts festgespielt und ist eine der Konstanten. Mourinho könnte dieses Problem umgehen, indem er Mata auf die Zehn stellt und dafür Jesse Lingard runternimmt.


Variante 2: Linkes Mittelfeld


Alexis Sanchez Manchester United formation left

Für Variante zwei spricht, dass Sanchez einen Großteil der Spiele bei Arsenal auf dieser Position gemacht hat. Von hier aus könnte er nach innen ziehen und mit seinem starken rechten Fuß aufs Tor schießen.

Allerdings hat der Chilene bei den Gunners von dieser Position aus nicht so häufig getroffen.

Eng würde es bei dieser Aufstellung für Anthony Martial und Marcus Rashford. Besonders der Franzose konnte von der linken Seite oft für Torgefahr sorgen und absolvierte dort seine besten Partien.

Der Engländer könnte unter Umständen noch auf die rechte Seite ausweichen, käme dann jedoch nicht mehr so häufig zum Abschluss, zudem sind seine Flanken, die er dann schlagen müsste, nicht die Besten.


Variante 3: Zehner-Position


Alexis Sanchez Manchester United formation central

Bei dieser Variante muss beachtet werden, dass Sanchez in der Saison 2016/17 aus dieser zentralen offensiven Position heraus 30 Tore für Arsenal geschossen hat. Der Chilene hat also unweigerlich seine Stärken auf dieser Position, kommt auch oft genug zum Abschluss, um für die nötigen Tore zu sorgen.

Weichen müsste dann Jesse Lingard. Der Engländer hat in den letzten zehn Spielen achtmal getroffen, auch ihm liegt diese Position also.

Jedoch hat er nicht die Schnelligkeit und Dynamik eines Sanchez, zudem sorgt er durch Formschwankungen auch immer wieder dafür, dass er auf der Bank landet. Mourinho wird ihn also wahrscheinlich trotz zuletzt guter Leistungen opfern, da der Chilene langfristig deutlich mehr Qualität mitbringt.

Dass der Ex-Gunner auf der zentralen Position im Sturm eingesetzt wird, kann nahezu ausgeschlossen werden. Mit Romelu Lukaku haben die Red Devils erst im Sommer einen treffsicheren Stürmer gekauft.

Wesentlich wahrscheinlicher ist eben diese Formation, bei der Sanchez den Belgier unterstützt.


Variante 4: Hängende Spitze


Alexis Sanchez Manchester United formation 352

Sollte es mal gegen einen defensiveren Gegner gehen, ist Variante vier möglich. Hier spielt Sanchez wieder zentral, wo er torgefährlicher ist. Hinten verteidigen nur drei Spieler, mit Young und Valencia stehen zwei offensive Außenverteidiger auf dem Platz, die gefährliche Flanken schlagen können.

Durch die drei zentralen Mittelfeldspieler Pogba, Fellaini und Matic sind die gegnerischen Mittelfeldspieler gebunden, können den Verteidigern also nicht gegen Lukaku und Sanchez helfen. Der Chilene dürfte in diesem System die meisten Freiräume haben.

Der Nachteil ist allerdings, dass bei dieser Aufstellung weder für Juan Mata noch für Marcus Rashford oder Anthony Martial Platz wäre. Allein der Spanier könnte noch die Position von Fellaini einnehmen und dadurch das gesamte System noch offensiver machen.

Für den jungen Franzosen und den jungen Engländer bliebe wohl nur die Jokerrolle für Lukaku oder Sanchez, da sie weder für das zentrale Mittelfeld noch für die offensiven Außenpositionen in Frage kommen.

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