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Wegen hoher Ticketpreise und später Anstoßzeit: Sinsheimer Bürgermeister kritisiert DFB

09:52 MESZ 07.09.18
Wirsol Rhein-Neckar-Arena
Vor dem Länderspiel gegen Peru kritisiert der Sinsheimer Bürgermeister den DFB aufgrund der späten Anstoßzeit und hoher Ticketpreise.

Kurz vor dem Testspiel der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag in Sinsheim, hat der Bürgermeister des 35.000-Einwohner-Städtchens, Jörg Albrecht, den DFB attackiert. Besonders die hohen Eintrittspreise sind dem CDU-Politiker ein Dorn im Auge.

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"Wenn man zu zweit geht und noch eine Bratwurst und ein Bier dabei sind, liegt man schnell bei 200 Euro“, rechnete Albrecht in der Bild vor. „Ich glaube nicht, dass der DFB auf 100.000 Euro angewiesen ist.“

DFB hat es laut Albrecht versäumt, auf die Menschen zuzugehen: "Kaum zuzumuten“

Die Karten für das Testspiel gegen Peru kosten zwischen 25 und 80 Euro, die Arena ist mit 25.494 Zuschauern bereits ausverkauft. „Ich halte das für viel Geld“, sagte Albrecht. „Ich habe das Ohr am Volk, kriege hautnah mit wie groß die Enttäuschung nach der WM ist.“

Der Politiker wirft dem DFB zudem vor, der Verband habe es versäumt, nach der WM einen Schritt auf die Menschen zuzugehen. Neben den hohen Eintrittspreisen hänge das Albrecht zufolge auch mit der Anstoßzeit um 20.45 Uhr zusammen: „Es wird sicher halb zwölf, bis man nach Abpfiff zu Hause ist. Das kann man einem Schüler, der am Montag zur Schule muss, kaum zumuten“, meint der Sinsheimer Bürgermeister. 

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