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Serie A spricht sich gegen Agnellis Superliga-Pläne aus

13:51 MESZ 11.06.19
Andrea Agnelli Juventus ECA
14 Klubs der Serie A sprechen sich in einem gemeinsamen Statement gegen die Pläne des ECA-Chefs Andrea Agnelli zu einer europäischen Superliga aus.

Die italienische Serie A stemmt sich vehement gegen Pläne des ECA-Präsidenten und Juventus-Turin-Chefs Andrea Agnelli zur Gründung einer europäischen Superliga. 14 Serie A-Klub, darunter Inter Mailand, der AC Mailand und AS Rom, haben ein Dokument unterzeichnet, in dem Agnellis Pläne klar abgelehnt werden.

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Die 36 Profi-Klubs der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatten den Reformplänen Agnellis, Chef der Europäischen Klub-Vereinigung ECA, sogar geschlossen eine Absage erteilt. Auch auf dem Apennin ist der Widerstand groß. Die Europaliga sei eine "Bedrohung für die Zukunft des europäischen Fußballs", hieß es in Auszügen des Dokuments, das von der Gazzetta dello Sport am Dienstag veröffentlicht wurde.

Liga-Chef Micciche: "UEFA muss Stellungnahme berücksichtigen"

Agnellis Pläne würden auf gravierende Weise "die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Meisterschaften verzerren und ihr schaden" und das Prinzip der Qualifikation beeinträchtigen, das lediglich auf sportliche Leistungen basiere. Agnellis Plan beeinträchtigen außerdem "die Struktur und das Kalendersystem der nationalen Meisterschaften". An dem Prinzip, wonach nationale Wettbewerbe gegenüber  internationalen Partien Priorität haben, dürfe man nicht rütteln, betonten die 14 italienischen Klubs.

Lazio-Chef Claudio Lotito meinte, die Einmaligkeit des italienischen Fußballs sei durch das Projekt einer europäischen Superliga gefährdet. Liga-Chef Gaetano Micciche forderte die Europäische Fußball-Union (UEFA) auf, klar Stellung zu beziehen. "Die UEFA muss die negative Stellungnahme der fünf großen europäischen Ligen zu den Reformplänen berücksichtigen", betonte Micciche.