Sah Real Madrids Sergio Ramos absichtlich Gelb? Sperre durch UEFA droht

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Die Königlichen siegten auswärts in Amsterdam, verloren aber Kapitän Ramos für das Rückspiel. Das könnte Absicht gewesen sein. Es droht eine Sperre.

Sergio Ramos von Real Madrid droht nach dem vermeintlich absichtlichen Erhalten seiner dritten gelben Karte im laufenden Wettbewerb der Champions League eine Sperre über zwei Partien. Die UEFA könnte nach Aussagen des Spielers eingreifen.

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"Nicht, dass ich den Gegner unterschätzen würde, aber manchmal muss man diese Entscheidungen treffen und das ist, was ich getan hatte", sagte Ramos im Anschluss an den 2:1-Sieg bei Ajax in Amsterdam im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse.

Zwei Minuten nach dem Führungstreffer durch Marco Asensio (87.) handelte sich Ramos durch ein taktisches Foul am Mittelkreis den gelben Karton ein (89.) und verpasst damit das Rückspiel vor heimischem Publikum am 5. März. Damit wäre der Kapitän in einem möglichen Viertelfinale in Hin- und Rückspiel spielberechtigt, sofern er im Hinspiel nicht vom Platz fliegt.

Sergio Ramos droht Sperre durch UEFA

Die Aussage Ramos' könnte die Pläne nun jedoch durchkreuzen. Die UEFA sieht in ihren Regularien vor, dass Spieler, die sich absichtlich eine Sperre einhandeln, bestraft werden. Demnach könnte der Spanier auch das Hinspiel im Viertelfinale verpassen.

Teamkollege Dani Carvajal war im vergangenen Jahr durch jene UEFA-Regelung betroffen, als er beim 6:0 über APOEL absichtlich die Gelbe Karte sah. Er verpasste daraufhin das Spiel gegen Borussia Dortmund und, ungewollt, auch das Hinspiel im Achtelfinale gegen Paris Saint-Germain.

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