Serbien: Spieler protestieren mit Sitzstreik und Ballwegschlagen gegen Elfmeterentscheidung

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In Serbiens höchster Spielklasse spielten sich am Wochenende nicht alltägliche Szenen ab.

Kuriose Szenen in der serbischen SuperLiga: Beim Duell zwischen Spartak Subotica und Borac Cacak kam es nach einer umstrittenen Strafstoßentscheidung zu hartnäckigen Protesten der Spieler. Unter anderem zettelten sie einen Sitzstreik an.

Auslöser war ein Pfiff des Unparteiischen in der 42. Minute. Es sollte Strafstoß für Subotica gegen, damit waren die Spieler der Gäste aber so gar nicht einverstanden. Sie protestierten derart vehement, dass zwei von ihnen einen Platzverweis kassierten.

Doch damit nicht genug. Die Borac-Spieler setzten sich kollektiv auf den Rasen und weigerten sich vorübergehend, das Spiel fortzusetzen. In der zweiten Halbzeit setzte sich der Zirkus fort und Cacak-Keeper Vladimir Bajic drosch den Ball bei jedem Ballkontakt in hohem Bogen aus dem Stadion.

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Die Partie endete mit einem 3:1-Erfolg für Subotica. Angeblich waren auch Scouts des englischen Tabellenführer Manchester City im Stadion. Über mangelnde Unterhaltung dürften sie sich nicht beschwert haben.

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