Senegal muss auf Inters Keita Balde wegen E-Mail-Patzer verzichten

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Keita Balde kann für den Senegal nicht in der Afrika-Cup-Qualifikation auflaufen, denn der Verband hat Baldes Klub nicht rechtzeitig informiert.

Keita Balde von Inter Mailand spielt am Samstag nicht für den Senegal in der Afrika-Cup-Qualifikation gegen Äquatorialguinea, weil sein Verband die Einladung zum Länderspiel an die falsche E-Mail-Adresse geschickt hat. Das bestätigte Verbandspräsident Abdoulaye Sow Teledakar.

"Wir haben die Einladung an eine alte E-Mail-Adresse geschickt, die Inter Mailand nicht mehr nutzt", sagte Sow und erklärte, dass der Fehler aufseiten des Verbandes liege, da Inter die Afrikaner rechtzeitig informiert habe: "Sie haben die Adresse geändert und uns das in einem Brief mitgeteilt", fügte Sow hinzu.

Inter Mailand zeigt sich "unnachgiebig"

Alle Versuche, Inter doch noch von einer Abstellung Baldes für das Quali-Spiel zu überzeugen, schlugen bislang fehl: "Derzeit kann der Spieler nicht für uns spielen, weil sein Klub unnachgiebig ist", sagte der Verbandspräsident.

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Balde wechselte 2017 für 30 Millionen Euro von Lazio zur AS Monaco und ist für die aktuelle Saison von den Franzosen an Inter Mailand ausgeliehen worden.

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