Nasenbeinbruch bei Krimi gegen Schweden: Sebastian Rudy fällt bei Deutschlands WM-Gruppenfinale gegen Südkorea aus

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Überraschend durfte Sebastian Rudy gegen Schweden von Beginn an für Deutschland ran. Gegen Südkorea ist er keine Alternative.

Sebastian Rudy, der überraschend in Deutschlands Startelf für das zweite Gruppenspiel bei der WM 2018 gegen Schweden stand, wird beim Duell mit Südkorea am Mittwoch (16 Uhr im LIVE-TICKER) nicht spielen können. Dies teilte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag mit.

"Sebastian Rudy wird nicht spielen können, das Nasenbein ist mehrfach gebrochen. Das macht keinen Sinn, auch nicht mit Maske", so Löw. Er ergänzte: "Er hat zwei Tage lang kaum Luft bekommen."

Schweden vs. Deutschland: Toivonen trifft Rudy an der Nase

Schwedens Stürmer Ola Toivonen hatte Rudy nach etwa 25 Minuten im Aufstehen ohne Absicht mit voller Wucht an der Nase getroffen. Der 28-Jährige vom FC Bayern wurde daraufhin mit stark blutender Nase einige Minuten lang außerhalb des Platzes behandelt, musste dann jedoch einsehen, dass er nicht weiterspielen kann. Für ihn kam in der 31. Minute Ilkay Gündogan ins Team.

Mats Hummels steht hingegen wieder zur Verfügung. "Er hat überhaupt keine Probleme mehr", sagte Löw. Der Innenverteidiger hatte das Schweden-Spiel aufgrund eines verrenkten Halswirbels verpasst.  

Titelverteidiger Deutschland hätte bei einem Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied sicher das Achtelfinale erreicht. "Das ist unser Ziel. Wir wollen mit unserem Ergebnis Klarheit schaffen", sagte Löw.

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