Schalke-Manager Heidel über 50+1-Regel: "Der BVB ist doch schon verkauft"

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Der Sportvorstand der Knappen stichelt gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund. Anlass ist die Diskussion um die 50+1-Regel.

Schalke-Manager Christian Heidel hat sich in der Diskussion um eine mögliche Abschaffung der 50+1-Regelung zu Wort gemeldet und dabei indirekt die Glaubwürdigkeit von Borussia Dortmund angezweifelt.

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"Borussia Dortmund ist doch schon verkauft", sagte Heidel im Deutschlandfunk darauf angesprochen, dass BVB-Boss Hans-Joachim Watzke einer der vehementesten Gegner davon sei, 50+1 abzuschaffen.

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"Was würde sich denn beim BVB ändern, wenn die 50+1-Regel wegfällt. Ich glaube, der BVB hat noch fünf Prozent an der Borussia Dortmund Kapitalgesellschaft. Es würde sich für Dortmund überhaupt nichts ändern", erklärte der 55-Jährige.

Und weiter: "Wenn Schalke Anteile verkaufen würde, dann kämen 700, 800, 900 Millionen Euro zusammen. Das hat Dortmund schon gemacht. Aber das, was Dortmund gemacht hat, könnten alle Klubs machen."

Heidel stellte gleichzeitig klar, dass Schalke eindeutig für die Beibehaltung der 50+1-Regel sei. Es sei denn, es wäre jemand in der Lage, ihm glaubhaft zu versichern, was diese Maßnahme im Sinne der Solidargemeinschaft der Bundesliga und der 2. Liga verändern würde.

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