Rudi Völler als DFB-Präsident? "Kommt für mich nicht infrage"

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Nach dem Eklat und dem anschließenden Rücktritt von Reinhard Grindel läuft weiterhin die Suche nach Präsidentschaftskandidaten - Völler wird's nicht.

Rudi Völler hat sich erneut klar gegen die Übernahme des Präsidentenamtes im Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Nachfolger des zurückgetretenen Reinhard Grindel positioniert. "Ich weiß es zu schätzen, dass mir viele Menschen dieses Amt zutrauen würden", sagte der Sport-Geschäftsführer des Bundesligisten Bayer Leverkusen im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Doch solch eine sportpolitische Funktion kommt für mich nicht infrage."

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Unabhängig davon, dass "die letzten drei Präsidenten ja alle mehr oder weniger aus dem Amt gejagt wurden", ist es für den Weltmeister von 1990 "keine Frage von Personen, sondern eine Frage des Amtes. Deshalb müssen sich auch die Strukturen ändern, bevor man überhaupt über Personen diskutieren kann."

Wahl des DFB-Präsidenten erst am 27. September

Reinhard Grindel war am 2. April nach dem Wirbel um eine geschenkte Luxus-Uhr von seinem Amt an der Spitze des DFB zurückgetreten.

Bis zur Wahl eines Nachfolgers am 27. September auf dem DFB-Bundestag leiten die Vizepräsidenten Rainer Koch (60) und Reinhard Rauball (72) den Verband interimsweise.

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