Milan-Star Ricardo Rodriguez über schwere Krankheit als Kind: "Es stand 50 zu 50, dass ich überlebe"

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Als Kind hatte Ricardo Rodriguez üble gesundheitliche Probleme. Auch aufgrund der Erkrankung sei er früher ein schwieriger Charakter gewesen.

Linksverteidiger Ricardo Rodriguez vom AC Mailand hat in einem Interview über seine schwere Erkrankung als Kind gesprochen und erklärt, dass dabei zeitweise sogar sein Leben auf dem Spiel stand.

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"Meine Eltern mussten sehr auf mich aufpassen. Bis ich drei Jahre alt war, war ich oft im Spital. Es stand damals 50 zu 50, dass ich überlebe", sagte der Schweizer Nationalspieler, der an einer schweren Zwerchfellhernie litt, dem Tagblatt. "Ich bin mit diesem Problem geboren, hatte Mühe mit meinen Organen und den Folgen des Problems. Aber ich hatte Glück und den lieben Gott bei mir. Ich bin dankbar, dass ich noch lebe", führte Rodriguez aus.

Rodriguez: "War zu überzeugt, dass es mit Fußball klappt"

Der 26-Jährige, der 2017 vom VfL Wolfsburg zu Milan gewechselt war, glaubt, dass seine Erkrankung mitverantwortlich für seinen schwierigen Charakter als Jugendlicher war. "Ich ging nicht gerne in die Schule, hatte viel Seich im Kopf. Manchmal schwänzte ich oder wurde vom Schulleiter nach Hause geschickt. Hausaufgaben wollte ich sowieso nie von mir aus machen. Und es gab auch Schlägereien", sagte Rodriguez.

Was ohne sein fußballerisches Talent aus ihm geworden wäre, mag sich Rodriguez nicht ausmalen: "Ich habe keine Lehre absolviert, wollte das einfach nicht. Vielleicht war ich zu überzeugt, dass es mit Fußball klappt. Zudem kann es sein, dass ich wegen meiner Krankheit rückständig war und ein paar Jahre verloren habe. Es war alles schwieriger für mich und es wäre neben dem Fußball mit der Ausbildung wohl zu viel geworden."

Rodriguez, der inzwischen 58 Länderspiele für die Schweiz absolviert hat, ist bei Milan links hinten gesetzt. Bisher steht er bei 49 Pflichtspielen (vier Tore) für die Italiener. Sein Vertrag läuft noch bis 2021.

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