Real Madrid: Zweifel an Zinedine Zidane wachsen – Xabi Alonso angeblich einer von vier Nachfolgekandidaten

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Real ist nach mäßig in die neue Saison gestartet und kam zuletzt in Paris unter die Räder. Schon werden vier mögliche Zidane-Nachfolger gehandelt.

Die Zweifel an Zinedine Zidane wachsen anscheinend. Spanischen Medienberichten zufolge denkt die Klubführung von Spaniens Rekordmeister Real Madrid bereits über einen Trainerwechsel nach.

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Vom vor Saisonbeginn proklamierten Umbruch bei Real Madrid ist nur wenig zu spüren. Zidane kündigte bei seinem Amtsantritt an, Hierarchien innerhalb der Mannschaft aufbrechen zu wollen und jeden seiner Stars auf den Prüfstein zu stellen.

Zinedine Zidane nach schwachem Saisonstart unter Druck

Nach zwei Siegen aus den ersten fünf Pflichtspielen und dem 0:3-Debakel gegen Paris Saint-Germain in der Champions League steht Zidane bereits gehörig unter Druck. In der Führungsriege soll der einstige Erfolgstrainer, der mit Real drei Champions-League-Titel in Folge holte, nicht mehr unumstritten sein.

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Der nicht erkennbare spielerische Fortschritt im Vergleich zur Vorsaison und die Personalpolitik erhöhen den Druck auf den Zidane. Der 47-Jährige setzt meist auf seine Routiniers, vielversprechende Talente wie Marcos Llorente haben den Klub daher verlassen - ein Wandel ist bisher nicht erkennbar.

Zudem stieß Zidanes Entscheidung, seiner Mannschaft am Donnerstag nach der Klatsche gegen PSG eine Trainingspause zu gönnen, auf Unverständnis bei den Bossen.

Ex-Bayer Xabi Alonso angeblich Kandidat für Zidane-Nachfolge

Glaubt man den spanischen Medien, macht sich die Führungsriege der Madrilenen bereits Gedanken um einen möglichen Nachfolger für Zidane. Gemäß Marca sind die aktuell vereinslosen Jose Mourinho und Massimiliano Allegri sowie Reals Castilla-Coach Raul dabei in der Verlosung.

Wie die Mundo Deportivo dagegen berichtet, bevorzugt Real-Präsident Florentino Perez den früheren Weltmeister Xabi Alonso. Der ehemalige Strippenzieher im Mittelfeld des FC Bayern München besitze den stärkeren Charakter, er könne härter durchgreifen. Nachdem er in der Vorsaison erste Erfahrungen als Trainer in Real-Jugend sammelte, trainiert Alonso aktuell die Reserve von Real Sociedad.

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Raul hingegen sieht Perez demnach weiter als Trainer der zweiten Mannschaft der Blancos. Er sei der perfekte Trainer, um die Jugendspieler an den Profibereich heranzuführen.

Real trifft am Sonntag auf Tabellenführer FC Sevilla (21 Uhr im LIVE-TICKER).

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