Primera Division: Gibt Real Madrid im Sommer 500 Millionen Euro aus?

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Die Königlichen planen für den Sommer offenbar einen Großangriff: Gleich drei Stars sollen kommen, das nötige Kleingeld wird bereitgestellt.

Spaniens Rekordmeister Real Madrid hat sich für den Transfersommer 2019 offenbar ein Budget von rund 500 Millionen Euro genehmigt. Dafür sollen die Wunschspieler Eden Hazard (FC Chelsea), Paul Pogba (Manchester United) und Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) verpflichtet werden. Das berichtet die L'Equipe.

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Demnach wollen die Königlichen zur kommenden Spielzeit die Verfehlungen in der Kaderplanung nach dem Abschied Cristiano Ronaldos ausbessern und insbesondere offensiv eine neue Zeitrechnung beginnen. Dass dafür eine enorme Menge Geld erforderlich wird, ist angesichts der gehandelten Namen selbsterklärend. Darüber hinaus will Real Madrid allerdings auch auf den Faktor Zinedine Zidane setzen: Der Trainer soll die Spieler in persönlichen Gesprächen von einem Wechsel überzeugen

Eden Hazard und Paul Pogba flirteten bereits mit Real Madrid

Inwiefern die Vorstellungen umgesetzt werden können, ist fraglich. Hazard flirtete zwar in der Vergangenheit schon mit Real, der FC Chelsea wurde allerdings mit einer Transfersperre belegt und plant entsprechend nicht damit, Hazard ohne Ersatz ziehen zu lassen. Der hat bei den Blues noch Vertrag bis 2020.

Hazard Real Madrid

Pogba steht in Manchester noch bis 2021 unter Vertrag. Zuletzt wurde in englischen Medien über eine mögliche Verlängerung gemutmaßt, da sich der Spieler hervorragend mit Neu-Trainer Ole Gunnar Solskjaer verstehen soll. Er gab allerdings an, dass Real Madrid für ihn "ein Traum" sei. Kylian Mbappe ist noch bis 2022 an PSG gebunden.

Real Madrid: Gareth Bale und Raphael Varane vor Abschied?

Inwiefern Investitionen von rund 500 Millionen Euro mit dem UEFA Financial Fairplay zu vereinbaren wären, ist unbekannt. Real Madrid würde wohl einige der Neuzugänge über Verkäufe finanzieren müssen.

Zuletzt wurden Gareth Bale und Raphael Varane als mögliche Abgänge gehandelt. Der Waliser steht aktuell mit den Fans der Königlichen auf Kriegsfuß, sein Berater sprach kürzlich von einer "Schande", nachdem Bale im Santiago Bernabeu ausgepfiffen worden war. Varane soll derweil laut Marca eine neue sportliche Herausforderung suchen

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