RB Leipzig schließt Stadionkauf ab - Ausbau geplant

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RB Leipzig kann aufatmen, endlich gehört die Red Bull Arena auch den Bullen. Nun wird bereits über einen Ausbau und Modernisierungen diskutiert.

Bundesligist RB Leipzig hat den Kauf der Red Bull Arena abgeschlossen. Dies bestätigte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im Interview mit der Bild -Zeitung. "Ja, nachdem wir im August unterschrieben haben, sind mittlerweile alle Bedingungen eingetreten, und der Kaufvertrag konnte vollzogen werden", sagte der 42-Jährige: "Damit sind Red Bull und RBL neue Gesellschafter der Besitzgesellschaft."

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Im Oktober 2017 hatte der Leipziger Stadtrat bereits einem Verkauf des Stadions vom bisherigen Eigentümer Michael Kölmel an ein Joint Venture aus RB und dem Getränkekonzern Red Bull zugestimmt. Damals hatte jedoch noch die Zustimmung des Bundes gefehlt. Details über den Verkaufsvertrag wurden nicht bekannt, im Oktober hatte die Leipziger Volkszeitung von einer Verkaufssumme von 70 Millionen Euro geschrieben, von denen der Verein sechs Prozent und Red Bull den Großteil trage.

RB will nun zeitnah den Ausbau der Arena angehen. "Bis Ende Januar sollen die Planungen stehen und wir hoffen auf die Baugenehmigung im Frühjahr. Im Sommer sollen dann die ersten Maßnahmen umgesetzt werden", sagte Mintzlaff. Unter anderem eine Erhöhung des Fassungsvermögens (derzeit 42.558 Zuschauer) ist im Gespräch. "Es ist noch offen, welche Kapazitätserweiterung wir letztendlich in der Red Bull Arena haben werden. Business-Seats, Logen-Kapazitäten, Kioske, der Umlauf, Einschnitte in die Wälle – alles muss sorgfältig analysiert und geplant werden", sagte Mintzlaff.

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