Inter Mailands Radja Nainggolan schließt Rückkehr in Belgiens Nationalteam aus: "Ich bin ein Mann meines Wortes"

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Bei der WM wurde der Belgier außen vor gelassen und erklärte daraufhin seinen Rücktritt. Diese Entscheidung scheint endgültig zu sein.

Mittelfeldspieler Radja Nainggolan von Inter Mailand hat eine Rückkehr in die belgische Nationalmannschaft ausgeschlossen. "Ich kehre nicht in die Nationalmannschaft zurück. Ich sagte, wenn ich nicht an der WM teilnehme, werde ich aufhören, und ich bin ein Mann meines Wortes", versicherte der 30-Jährige gegenüber ESPN FC

Nainggolan war von Nationaltrainer Roberto Martinez nicht in das Aufgebot Belgiens für die WM in Russland berufen worden und erklärte daraufhin seinen Rücktritt. Eine Entscheidung, an der auch künftig nichts zu ändern sei: "Wenn sie morgen den Trainer wechseln und er sagt: 'Komm schon, komm schon' – es bleibt beim 'nein'. Wenn ich mich zu etwas entschließe, bleibe ich dabei. […] Wenn ich sage, es ist vorbei, ist es vorbei, weil ich es gut durchdacht habe", so Nainggolan.

Radja Nainggolan: "Es gibt einige Dinge, die ich nicht akzeptieren kann"

Die Nichtberücksichtigung könne der gebürtige Antwerpener, der im Sommer von AS Rom zu Inter Mailand gewechselt war, nach wie vor nicht nachvollziehen. Er betonte, dass es in Belgien Spieler gebe, "die auf Vereinsebene nicht spielten, und sie wurden berufen." 

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Der Mittelfeldmotor, der vielerorts aufgrund seines extravaganten Lebensstils Kritik ausgesetzt ist, erklärte weiter: "Dann gab es die Ausreden, und sie waren alle erbärmlich. Warum spielte ich 50-mal für die Roma, wenn ich das gleiche Leben führte, für das ich kritisiert wurde? Ich denke, es ist falsch, wenn Leute Dinge sagen, ohne mit mir vorher gesprochen zu haben. Du musst mir Dinge ins Gesicht sagen, wir können uns unterhalten, und dann geben wir uns die Hand und du nominierst mich nicht mehr, aber ich habe mehr Respekt vor dir als vor jemandem, der das nicht tut."

Die neugewonnene Zeit während den Länderspielpausen wolle Nainggolan nun jedoch genießen: "Jedes Mal, wenn eine Länderspielpause stattfindet, habe ich vier oder fünf Tage frei, und ich bin glücklich, weil ich mich auf Inter und andere Dinge konzentrieren kann. Es war eine großartige Erfahrung, ich hatte eine großartige Europameisterschaft (2016, Anm. d. Red.), und das ist genug. Ich bin ein Fan meiner Nationalmannschaftskollegen, ich mag sie alle und habe eine großartige Beziehung zu allen Spielern. Es gibt nur einige Dinge, die ich nicht akzeptieren kann."

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