Premier League will offenbar Honorare für Berater verbieten

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Jorge Mendes & Mino Raiola
Getty
Berater können im Fußball das große Geld verdienen - ganz besonders in der Premier League. Das könnte schon bald deutlich eingeschränkt werden.

Die Premier League will laut eines Berichts der Times den Einfluss von Spielerberatern eindämmen und die Honorare der Agenten deckeln. Demnach ist soll konkret verboten werden, dass Vereine überhaupt noch Honorare an die Berater zahlen.

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Viele der Berater profitieren aktuell doppelt von einem eingefädelten Spielertransfer. Sie erhalten eine Summe vom Spieler selbst sowie eine Summe vom aufnehmenden Verein. Zweitere Praxis soll schon bald der Vergangenheit angehören.

Pogba-Transfer zu Manchester United: Raiola verdiente 49 Millionen Euro

Dem Bericht zufolge soll dies bei einem Treffen der Premier-League-Spitzenkräfte am Donnerstag beschlossen worden sein. Nicht zuletzt dürfte dies auch einen steuerlichen Hintergrund haben, sparen die Spieler doch mit einer Verteilung des Beraterhonorars Abgaben.

Extrembeispiel für diese Praxis war der Transfer von Paul Pogba 2016 von Juventus zu Manchester United. Berater Mino Raiola strich dafür Honorare von Pogba, Juventus und ManUnited ein und erhielt so rund 49 Millionen Euro.

Bereits im Juni hatte die Premier League eine erste Offensive gegen die Berater gestartet. Seitdem müssen sich Agenten in England mit einer Prüfung qualifizieren, ein englisches Bankkonto haben und die Honorare sollen über Zeit gesplittet ausgezahlt werden.

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