Premier League: Klubs wehren sich gegen weitere Einschränkungen für ausländische Spieler

Kommentare()
Getty Images
Dass der englische Verband weniger ausländische Spieler zulassen will, passt den Premier-Klubs ganz und gar nicht. Sie wehren sich gegen die Reform.

Der englische Fußballverband FA hatte kürzlich eine Reform bezüglich der Quote ausländischer Spieler in Premier-League-Klubs gefordert. Ein Vorschlag, der bei den Vereinen nun auf Widerstand stößt.

Konkret wolle man in Zukunft nur noch 13 statt aktuell 17 Nicht-Briten in den Kadern der Klubs zulassen. Hintergrund des Vorstoßes der FA: Weniger ausländische Stars in den Mannschaften würde für mehr Spielzeit der englischen Talente sorgen. Das wiederum wirke sich positiv auf die Nationalmannschaft aus.

Erlebe die Premier League live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!

Premier-League-Klubs: Reform hat keinen Vorteil für Nationalteams

Ein Vorschlag, der bei den Premier-League-Klubs auf Widerstand stößt. In einem am Mittwoch veröffentlichten Statement der Klubs heißt es: "Es gibt keine Beweise dafür, dass sich schärfere Quoten als die aktuell bestehenden positiv auf Nationalmannschaften auswirken würden."

Und weiter: "Wir nehmen uns dieser Angelegenheit im Interesse des gesamten britischen Fußballs an und haben positive Gespräche mit der EFL und der Scottish Professional Football League geführt. Beide sind der Meinung, dass der Brexit nicht dazu benutzt werden darf, um die Spielerkader im britischen Fußball zu schwächen oder die Vereine daran zu hindern, internationale Spieler zu verpflichten. Die drei Liga-Gremien erkennen an, dass der Entwicklungspfad für junge britische Spieler weiter verbessert werden muss und setzen sich dafür ein, in allen professionellen Vereinen Wege dafür zu finden."

Roberto Firmino Sadio Mane Mohamed Salah Liverpool West Ham Premier League 120818

Nach Brexit: Verband, PL und EFL müssen gemeinsame Lösung finden

Aktuell dauern die Gespräche an. Die britische Regierung hat FA, Premier League und EFL gebeten, eine gemeinsame politische Strategie für die Post-Brexit-Ära zu bennenen.

Erst kürzlich hatte der englische Nationaltrainer Gareth Southgate beklagt, dass zu wenig einheimische Spieler in der Premier League zum Einsatz kämen (etwa 30 Prozent). Das Abschneiden der Three Lions bei der WM im vergangenen Sommer in Russland spricht eine andere Sprache. Southgate wurde mit seinem Team Vierter.

Mehr zur Premier League:

Nächster Artikel:
Fortuna Düsseldorf leiht Suttner aus der Premier League
Nächster Artikel:
Asien-Cup: Japan ohne Punktverlust im Achtelfinale
Nächster Artikel:
Fußball unterm Hakenkreuz: Wie das "Todesspiel von Kiew" zum Mythos wurde
Nächster Artikel:
Exklusiv: Tomas Satoransky sieht Kobe Bryant als “Messi des Basketballs”
Nächster Artikel:
FC Barcelona vs. UD Levante: TV, LIVE-STREAM, Aufstellungen, LIVE-TICKER - alle Infos zum Copa-del-Rey-Rückspiel
Schließen