Lukas Podolski: China? "Verbrecherische Verhandlungsmethoden"

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Seit kurzem darf sich Podolski Japaner nennen. Der gebürtige Kölner entschied sich für einen Wechsel in die J-League und rechnet nun mit China ab.

Lukas Podolski ist seit kurzem Spieler der J-League. Noch ohne Einsatz für Vissel Kobe hat der ehemalige Nationalspieler schon eine mögliche Stärke ausgemacht und erklärt, warum er nicht nach China wechselte.

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"Klar ist das verlockend, wenn man in China 15 bis 20 Millionen Euro verdienen könnte", sagte Podolski im Interview mit der Sport Bild. "Aber die Verhandlungsmethoden der acht, neun Berater, die sich da teilweise einschalten, kommen schon fast den von Verbrechern gleich."

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Podolski zufolge sei "dein Gehalt in China vielleicht höher, doch was am Ende als Gehalt ankommt, dürfte eine kleine Summe sein bei all den dunklen Kanälen". 

Podolski: "Anfassen gibt es hier nicht"

Auf sein Engagement in Japan freut sich Podolski und hofft darauf, nun auch eine neue Stärke zu entdecken. "Ich mache meine Treffer zwar weiterhin am liebsten mit dem Fuß, aber bei der Durchschnittsgröße in Japan könnten in Zukunft ein paar Kopfballtore mehr dazukommen. Mit meinen 1,82 Metern bin ich plötzlich in den Top-Ten", sagte Podolski.

Auch die Fans haben es dem ehemaligen DFB-Kicker schon angetan: "Anfassen gibt es hier nicht. Die Fans sind zwar enthusiastisch, aber auch wahnsinnig diszipliniert. Sie warten hier geordnet hinter dem Zaun, stellen sich auf für ein Selfie an."

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