Pierre-Emile Höjbjerg verrät: Diese Eigenschaft macht Pep Guardiola zum größten Trainer der Welt

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Zwei Jahre spielte Pierre-Emile Höjbjerg unter Pep Guardiola beim FC Bayern. Für den Dänen eine prägende Zeit, auch wenn sie für ihn zu früh kam.

Mittelfeldspieler Pierre-Emile Höjbjerg vom FC Southampton hat Manchester Citys Coach Pep Guardiola und dessen Perfektionismus gelobt. Dabei hat er aber auch betont, dass für ihn die gemeinsame Zeit beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München zu früh in seiner Entwicklung kam.

"Er ist der anspruchsvollste Mensch, nicht nur Trainer, den ich je getroffen habe", sagte Höjbjerg über seinen Ex-Trainer nun im Interview mit der Times und erklärte, was Guardiola als Trainer so besonders macht: "Einmal, beim FC Bayern, saßen wir nach einem Sieg gemeinsam im Bus und Pep saß da und hat sich das Spiel nochmals angeschaut. Nach der Ankunft ist er dann direkt in sein Büro mit zwei Laptops und einem Fernseher und hat das Spiel analysiert."

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Das sei, so Höjbjerg weiter, "vielleicht das, was ihm zum größten Trainer" mache. "Aber vielleicht ist es auch die Tatsache, dass er, wenn er verliert, schlecht drauf ist. Ich verurteile ihn nicht dafür, er ist der größte Lehrer, den ich jemals hatte", sagte der mittlerweile 23-Jährige weiter.

Höjbjerg und Guardiola arbeiteten zwei Jahre beim FC Bayern zusammen

Höjbjerg rückte im Sommer 2013 nach dem Amtsantritt von Guardiola in der bayrischen Landeshauptstadt von der zweiten Mannschaft fest ins Profi-Team. Bereits ein paar Monate zuvor, unter Trainer Jupp Heynckes, wurde Höjbjerg im zarten Alter von 17 Jahren und 225 Tagen zum bis heute jüngsten Bundesliga-Debütanten des FC Bayern. 2015 trennten sich dann die Wege von Höjbjerg und Guardiola, der Däne wechselte nach Augsburg, weil ihm seine Einsatzzeiten an der Isar nicht genügten. Guardiola verabschiedete sich ein Jahr später aus München.

Dass er sich bei den Bayern nicht dauerhaft durchsetzen konnte, will er aber nicht auf Guardiola, sondern eher auf seine eigene Unerfahrenheit zum damaligen Zeitpunkt schieben: "Ich habe eine Menge von ihm gelernt, er war ein großartiger Lehrer. Aber um ehrlich zu sein, hatte ich ihn wahrscheinlich ein bisschen zu früh in meiner Karriere. Er war so gut, auf solch einem hohen Level, dass ich ständig versuchen musste, mich daran anzupassen."

Kam die Zeit für Höjbjerg unter Guardiola zu früh?

"Ich war 17,18 und 19 Jahre alt. Wenn ich 22 oder 23 gewesen wäre, so alt wie ich jetzt bin, hätte ich eine Basis und vielleicht weniger Probleme gehabt, mit einigen der besten Spieler der Welt mitzuhalten", erklärte er weiter und fügte an: "Ich war noch zu unerfahren. Ich habe zwar jedem – auch Pep – gesagt, dass ich bereit bin, zu spielen. Aber wenn ich ihn jetzt als Trainer hätte, wäre ich besser."

Pierre-Emile Hojbjerg Southampton Everton

Persönlich, so Höjbjerg, der im Sommer 2016 fest zum FC Southampton wechselte und dort seitdem 80 Einsätze verbuchen konnte, habe er viel von der Zusammenarbeit gelernt. "Er hat mir immer erzählt, wie man das Spiel mit oder ohne Ball kontrolliert. Damit der Spieler, gegen den man spielt, immer auf einen reagiert und nicht andersherum. Er hat immer zu mir gesagt: 'Pierre, das Wichtigste ist, wenn die Gegner in deiner Nähe sind, bewege dich nach außen, wenn sie weit stehen, gehe in die Mitte – aber du musst es lesen können.' Pep würde sagen, dass ich nach einer Minute erkennen muss, wie der Gegner spielt."

Am Sonntag (15.15 Uhr im LIVE-TICKER) trifft Höjbjerg seinen alten Mentor wieder, wenn Pep Guardiola in der Premier League mit Manchester City beim FC Southampton gastiert.

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