Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld kritisiert: FC Bayern muss auf dem Transfermarkt nachbessern

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Der FC Bayern steht nur auf Platz zwei der Bundesliga-Tabelle. Ist das das Resultat aus den fehlenden Einkäufen in der Sommerpause?

Ottmar Hitzfeld, ehemaliger Trainer des FC Bayern München, hat die geringe Aktivität des deutschen Rekordmeisters auf dem Transfermarkt kritisiert und eine Nachbesserung des Kaders im kommenden Sommer gefordert.

Im Gespräch mit der dpa sagte Hitzfeld: "Sie müssen natürlich was machen, das ist klar. Das hat man versäumt in dieser Saison, dass man auf manchen Positionen für keine richtige Konkurrenzsituation gesorgt hat."

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Nur 25 Spieler im Kader des FC Bayern

Der Kader des aktuellen Tabellenzweiten sei demnach viel zu dünn. In der Tat: Derzeit zählen nur 25 Spieler zum Kader der Münchner, nur Ligakonkurrent RB Leipzig hat mit 24 Akteuren eine dünnere Personaldecke.

Im Laufe der Hinrunde konnte der FC Bayern Ausfälle von Corentin Tolisso, Kingsley Coman oder Thiago nur schwer kompensieren, da Niko Kovac schlichtweg die Alternativen fehlten. Dem 69-jährigen Hitzfeld ist aber auch klar, dass der Rekordmeister die Lehren aus diesem Versäumnis ziehen werde.

Winterpause: Nur Kanadier Davies neu beim FC Bayern

In der Winterpause stößt nur der Kanadier Alphonso Davies zum Kader, ansonsten sind aber keine großen Neueinkäufe zu erwarten. "Diese Saison werden die Bayern ganz genau beobachten und nicht im Winter irgendeinen hektischen Transfer tätigen", so Hitzfeld.

Hitzfeld trainierte den FC Bayern von 1998 bis 2004 und nochmals von 2007 bis 2008. Mit den Münchnern holte er unter anderem 2001 die Champions League.

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