Nach 0:1-Pleite zum Nations-League-Auftakt in Bosnien: Österreich "im Tal der Tränen"

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Nach der Auftaktpleite in der Nations League gegen Bosnien steht Österreichs Nationalelf in der Kritk. Sebastian Prödl spricht von einer Lehrstunde.

Das schmerzhafte 0:1 (0:0) in Bosnien-Herzegowina zum Auftakt der Nations League hat in Österreich für reichlich Frust gesorgt. "Dzeko stößt Österreich ins Tal der Tränen", titelte die Krone. "Bosnien-Herzegowina holt Österreich aus den Wolken", schrieb der Standard. Man habe "sehr blöd" verloren, sagte Michael Gregoritsch vom FC Augsburg.

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Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko (78.) hatte Bosnien zum Sieg geschossen. Der Treffer sei "aus dem Nichts gefallen. In der Vorwärtsbewegung ein Ballverlust, so etwas darf nicht sein, dass du auswärts ausgekontert wirst", kritisierte Österreichs deutscher Trainer Franco Foda. "Das Problem war auch die Passqualität und die Ballkontrolle. Wir waren nicht konsequent genug", fügte er an. Der frühere Bremer Sebastian Prödl sprach von "einer Lehrstunde, wie man es am besten nicht mehr machen soll".

Marko Arnautovic trotz Bosnien-Niederlage selbstsicher: "Rede nicht negativ"

Österreich, das die Qualifikation für die abgelaufene WM-Endrunde in Russland klar verpasst hatte, steht nun in der Nations League unter Druck. Bosnien hatte bereits zum Auftakt 2:1 in Nordirland gewonnen und führt mit sechs Punkten nach zwei Spielen die Gruppe 3 in Division B klar an.

Dennoch ist sich der ehemalige Bundesliga-Profi Marko Arnautovic "zu 100 Prozent sicher, dass wir als Gruppensieger da rausgehen". Man könne jetzt "negativ reden bis zum geht nicht mehr, doch ich rede nicht negativ. Wir versuchen, die nächsten drei zu gewinnen, und die Geschichte hat sich. Ich weiß, dass wir genug Qualität haben", betonte der Torjäger.

Für Foda war es nach einem 0:3 gegen Brasilien die zweite Niederlage in seinem achten Spiel mit der Auswahl des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB). Gegen Bosnien hatten in Bayern Münchens Star David Alaba, Stefan Ilsanker (Leipzig), Martin Hinteregger, Gregoritsch (beide Augsburg), Valentino Lazaro (Hertha BSC) und Florian Grillitsch (Hoffenheim) sechs Bundesliga-Legionäre in der Startelf gestanden.

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