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Nacho Fernandez von Real Madrid exklusiv: "Stehen bis zum Tod hinter Julen Lopetegui"

10:00 MESZ 10.10.18
Nacho Interview Spain Real Madrid
Real Madrid wartet seit vier Spielen auf einen eigenen Treffer. Verteidiger Nacho sieht Trainer Julen Lopetegui aber nicht dafür verantwortlich.


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Verteidiger Nacho Fernandez von Real Madrid hat sich nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen mit vier Spielen ohne Sieg und ohne eigenen Treffer hinter Trainer Julen Lopetegui gestellt und ihm den Rücken gestärkt.

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"Er ist die letzte Person, die an der aktuellen Situation schuld ist", erklärte der Spanier im exklusiven Interview mit Goal. "Wir stehen bis zum Tod hinter Lopetegui. Wir vertrauen seinen Anweisungen und Vorgaben, nun sind wir Spieler an der Reihe."

Dennoch gab er zu, dass den Königlichen aktuell etwas fehle, um die Spiele gegen vermeintlich unterlegene Teams für sich entscheiden zu können. "Wir bereiten uns die ganze Woche mit maximalem Fokus auf den Gegner vor, doch im Spiel bestraft uns der Gegner mit minimalem Aufwand."

Es gehe deshalb nun darum, die Ruhe zu bewahren und konzentriert zu arbeiten, so Nacho weiter. "Wir können die Fans nur um ihre Unterstützung bitten, wir werden hart arbeiten, aber letztlich sind wir auch nur Menschen."

Nacho über den Abgang von Ronaldo zu Juve

Die Torlos-Serie wird in Madrid derzeit direkt mit dem Abgang von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin in Verbindung gebracht. Nacho vertraut dem aktuellen Kader, auch wenn ihn der Abgang des Portugiesen offensichtlich doch noch beschäftigt.

"Wenn es unsere Entscheidung gewesen wäre, hätten wir ihn natürlich sehr gerne weiter im Team gehabt", so der 28-Jährige. "Er hat entschieden, zu gehen und wir sind ihm sehr dankbar für seine überragenden Leistungen, aber es bringt nichts, ihm jetzt nachzutrauern."

Real verzichtete darauf, einen adäquaten Ersatz für den fünfmaligen Weltfußballer zu verpflichten. Für Nacho ist das kein Problem: "Der Klub hat so entschieden und wir vertrauen den Spielern, die hier sind. Zu Beginn der Saison hieß es, dass wir nun stärker sind, jetzt soll das Gegenteil der Fall sein. Wir müssen jetzt einfach ruhig weiterarbeiten", schloss der 19-fache Nationalspieler ab.

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