Nach strittigen Szenen: Schiris sollen länger die "Luft anhalten"

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Zwei reguläre Tore wurden am Wochenende in der Bundesliga aberkannt - trotz VAR. Schiris sollen nun später pfeifen, fordert VAR-Chef Drees.

Nach den beiden zu früh abgepfiffen Szenen am 29. Spieltag der Bundesliga sollen die Schiedsrichter zukünftig länger die "Luft anhalten". Dies fordert Videobeweis-Chef Jochen Drees (49) als Folge der Situationen in den Partien 1. FC Nürnberg gegen Schalke 04 (1:1) und TSG Hoffenheim gegen Hertha BSC (2:0).

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Von den Unparteiischen und ihren Assistenten werde grundsätzlich erwartet, "bei Zweifeln mit dem Pfiff beziehungsweise der Abseitsanzeige zu warten, bis der Ball im Tor ist oder die betreffende Situation abgeschlossen ist", sagte Projektleiter Drees auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Treffer von Behrens und Belfodil zählten zu Unrecht nicht

Er ergänzte: "Dann hat der Video-Assistent noch die Möglichkeit, die Situation zu überprüfen, und der Schiedsrichter kann gegebenenfalls nach Ansicht der Bilder seine Entscheidung noch ändern."

Die Leidtragenden waren am Freitag der Nürnberger Hanno Behrens und am Sonntag der Hoffenheimer Ishak Belfodil. Beiden Profis wurde ein eigentlich reguläres Tor aberkannt.

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