Nach Debakel gegen 1899 Hoffenheim: RB Leipzig unterbricht alle Vertragsgespräche

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Sportdirektor Ralf Rangnick greift bei RB Leipzig durch. Da die Saisonziele gefährdet sind, werde alle Vertragsgespräche auf Eis gelegt.

Nach dem desolaten Auftritt bei der 2:5-Niederlage gegen 1899 Hoffenheim hat Sportdirektor Ralf Rangnick bei RB Leipzig bis zum Saisonende sämtliche Vertragsgespräche auf Eis gelegt.

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"Wir haben Ralph Hasenhüttl gesagt, dass wir die komplette Konzentration für die letzten drei Spiele brauchen. Das gilt auch für die Spieler, Timo Werner oder den ein oder anderen. Wir werden jetzt bis zum Saisonende keine Vertragsgespräche führen, sondern die Gespräche unmittelbar nach Saisonende aufnehmen", sagte Rangnick.

Den Leipzig-Bossen schmeckt vor allem die Abwehrarbeit der Mannschaft überhaupt nicht. In den vergangenen vier Partien kassierten die Bullen 15 Gegentore.

Leipzig: Ohne Europa League wäre "Handlungsspielraum eingeschränkt"

"Wir waren im vergangenen Jahr die Mannschaft, die mit Abstand die wenigsten Schüsse zugelassen hat. Davon sind wir im Moment sehr weit entfernt. Wir verteidigen als Mannschaft nicht mehr so wie vorher. Wenn wir so spielen, werden wir auch die letzten drei Spiele nicht gewinnen“, erklärte Rangnick.

Aktuell belegt Leipzig Rang sechs und muss sogar um die Teilnahme an der Europa League bangen. Sollte das internationale Geschäft verpasst werden, wäre laut Rangnick "der Handlungsspielraum eingeschränkt".

"Dass die Europa League oder das Nicht-Erreichen der Europa League natürlich auch finanzielle Auswirkungen hat, ist klar. Es ändert grundsätzlich aber nichts daran, was wir vorhaben zu machen", so der Sportdirektor weiter.

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