Montagsspiele: DFL-Boss Seifert sieht Diskussion als überzogen an

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Vor allem von Seiten der Fans wurden die Montagsspiele in der Bundesliga sehr kritisiert. Nun wehrt sich DFL-Boss Christian Seifert.

DFL-Boss Christian Seifert (48) hat nochmals betont, dass die Montagsspiele nicht aus kommerziellen Gründen eingeführt wurden. "Sie machen weniger als ein Prozent der Gesamtumsätze aus. Sie wurden eingeführt als Interessensausgleich zwischen mitreisenden Fans einerseits und dem Amateurfußball andererseits, der nach wie vor sehr viele Spiele am Sonntag absolviert", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) dem Hessischen Rundfunk (HR).

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Außerdem brauche es diese Entlastung für die deutschen Europa-League-Starter, die am Donnerstagabend spielen. Vor allem vonseiten der Fans hatte es zuletzt harsche Kritik gegeben. Am kommenden Montag steigt mit dem Duell zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig das erste reguläre Montagsspiel der Bundesliga-Historie.

Seifert: Montagsspiele in der Bundesliga gewöhnungsbedürftig

Seifert hält die Diskussion für überzogen und setzt sich für eine Versachlichung ein. "Wir reden über fünf von 306 Saisonspielen. Es ist nicht geplant, dass es mehr werden. Und die Chance, dass es weniger werden, ist eher größer als kleiner. Insofern sollte man die Kirche mal im Dorf lassen", betonte er. 

Natürlich seien Montagsspiele gewöhnungsbedürftig, so Seifert weiter, "und mit ihrer Einführung mag die Befürchtung einhergehen, dass das jetzt erst der Anfang ist und es künftig ganz viele Montagsspiele geben wird. Wir haben aber sehr deutlich gemacht, dass es keine Pläne gibt, diese Montagsspiele auszuweiten".

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