Wegen Financial Fairplay: Milan droht der Verlust von Gonzalo Higuain und Tiemoue Bakayoko

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Der AC Mailand steckt finanziell in Schwierigkeiten. Nur, wenn gewisse Ziele erreicht werden, können Higuain und Bakayoko bleiben.

Der AC Mailand kann die beiden Leihspieler Gonzalo Higuain und Tiemoue Bakayoko nur beim Erreichen eines Champions-League-Platzes halten. Das bestätigten sowohl Sportdirektor und Milan-Legende Paolo Maldini sowie der technische Direktor Leonardo.

"Wir waren uns mit beiden (Higuain und Bakayoko, Anm. d. Red) einig, als sie zu uns kamen: Eine Champions-League-Platzierung ist Pflicht“, sagte Maldini im Hinblick auf das Ziehen der Kaufoption, die sich die Rossoneri beim Leihgeschäft beider Profis sicherten, auf einer Pressekonferenz.

"Über die Zukunft von Bakayoko und Higuain kann man nichts Genaues sagen"

Sein technischer Direktor, Leonardo, sprang ihm dabei zur Seite und verwies auf die Ungewissheit in diesem Thema: "Über die Zukunft von Bakayoko und Higuain kann man jetzt nichts Genaues sagen, das muss man über die nächsten Monate sehen." Sollte der AC Mailand das Duo kaufen wollen, müssten insgesamt 71 Millionen Euro für die Ablösesummen bezahlt werden. Higuain ist aktuell von Juventus ausgeliehen, Bakayoko vom FC Chelsea.

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Nach dem 2:1-Sieg über SPAL Ferrara im letzten Spiel des Jahres verbringt Milan den Jahreswechsel auf Tabellenplatz fünf der italienischen Beletage. Der Rückstand auf den vierten Platz, der an einer Teilnahme an der Champions League berechtigen würde, beträgt aktuell nur einen Zähler.

Leonardo: Higuain ist Spieler von Juve, nicht von Milan

In den vergangenen Tagen wurde Higuain mit einem Wechsel zum FC Chelsea in Verbindung gebracht, was Leonardo prompt dementierte.

Außerdem betonte er, dafür gar nicht zuständig zu sein: "Er ist Spieler von Juventus. Worüber reden wir hier? Er hat einen Vertrag mit uns, aber er gehört Juve. Wir können ihn nicht verleihen oder verkaufen."

Milan: Keine großen Transfers wegen FFP

Das Duo berichtet außerdem darüber, wie stark ihr Klub im Fokus der UEFA wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fairplay steht.

"Sie haben uns kürzlich gesagt, dass wir festsitzen. Es ist eine schwierige Situation", erklärte Leonardo und bestätigte, dass es "keine großen Deals auf dem Transfermarkt" geben werde und der Klub weiter von "Chancen" leben müsse.

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