Herthas Michael Preetz über Stimmungsboykott: "An sich eine schöne Kulisse"

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Nach den Krawallen in Dortmund wird die Hertha von ihren Fans im Heimspiel nicht unterstützt. Geschäftsführer Preetz ist das egal.

Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC hat trotz des Stimmungsboykotts der eigenen Fans beim Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig angekündigt, die eingeführten Restriktionen nicht aufzuweichen. In Folge der Ausschreitungen beim Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund verbot die Hertha bis auf weiteres Banner, Spruchbänder, Blockfahnen und Doppelhalter im Olympiastadion.

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Als Protest dagegen schwiegen die Hertha-Fans über die gesamte Dauer der Partie. "An sich eine schöne Kulisse, aber relativ wenig Support. Ja, wir brauchen die Fans und ihre Unterstützung, aber nein, wir werden uns nicht alles gefallen lassen", sagte Preetz nach dem Spiel bei Sky. "Für uns war unstrittig, dass wir reagieren mussten. Das ist unser Stadion, wir sind verantwortlich für die Sicherheit aller Zuschauer. Wir haben gesehen, wofür die Stangen und Banner letzte Woche eingesetzt wurden."

Hertha-Geschäftsführer Preetz: "Es müssen Grenzen gezogen werden"

Zu Beginn des Spiels in Dortmund hatten Berliner Fans Pyrotechnik gezündet. Um sich zu tarnen, versteckten sie sich unter einer riesigen Fahne, die als Sichtschutz genutzt wurde. Auch nach Aufforderung des Stadionsprechers war die Fahne nicht eingerollt worden, sodass die Polizei das Teil an sich nahm. Dies wurde als größtmögliche Provokation aufgefasst.

"Pyrotechnik und Gewalt haben in Stadien nichts zu suchen. Ein möglicherweise ungerechtfertigter Einsatz der Polizei darf nicht dazu führen, dass man die Beamten gewalttätig attackiert", sagte Preetz. "Es müssen Dinge besprochen und Grenzen gezogen werden", fügte er hinzu.

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