Mesut Özil und Co.: Fünf Flops, die es nicht in die Goal 50 2017 geschafft haben

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Mesut Özil ist nicht dabei, auch Gareth Bale hat es nicht in die Goal 50 geschafft. Wer ist sonst noch nicht dabei?

Am Dienstag werden die Goal 50 2017 veröffentlicht und die besten Spieler der Welt im vergangenen Jahr gerankt.

Mesut Özil: Manchester United statt Atletico Madrid

Interessant ist dabei traditionell nicht nur die Belegung der Plätze 50 bis 1, sondern auch die Frage, welche großen Namen es nicht in die Rangliste geschafft haben.

Denn es zählt einzig die Leistung und wer nicht abliefert, wird nicht berücksichtigt. Verdienste in der Vergangenheit hin oder her. Ein gutes Beispiel dafür ist Gareth Bale. Der Star von Real Madrid hatte große Probleme mit Verletzungen und mangelnder Konstanz. Konsequenz: Von Platz fünf in der 2016-Edition stürzte er komplett aus dem Ranking.

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Welche anderen Stars waren in den vergangenen zwölf Monaten Flops und haben es daher nicht unter die 50 besten Spieler der Welt geschafft?


GARETH BALE


Gareth Bale Wales 02092017

Es ist noch nicht lange her, da war Gareth Bale ein angehender Superstar. Er war der teuerste Spieler der Welt und Torschütze im Champions-League-Finale, als Real Madrid La Decima gewann. Auch im Dress der Nationalmannschaft glänzte er und führte Wales sensationell mit drei Treffern ins Halbfinale der Europameisterschaft 2016.

In der letzten Saison dagegen kam der 28 Jahre alte Angreifer gar nicht in Fahrt. Verletzungen warfen ihn immer wieder aus der Bahn und er stand in LaLiga nur 19-mal in der Startformation. Real gewann 2016/17 zwar das Double aus Meisterschaft und Champions League, Bale nahm dabei aber nur eine Nebenrolle ein. Dieser Trend setzte sich in der laufenden Spielzeit fort. Negativer Höhepunkt: In Bales Abwesenheit verlor Wales das entscheidende Spiel in der WM-Qualifikation gegen Irland in Cardiff und wird im kommenden Sommer nicht nach Russland reisen.


RIYAD MAHREZ


Riyad Mahrez Leicester City

Leicester Citys Mannschaft der Saison 2015/16 war atemberaubend. Die Mannschaft von Claudio Ranieri schockte die Fußballwelt und gewann sensationell die Premier League. Jamie Vardy begeisterte als Vollstrecker im Angriff, das Genie hinter dem Triumph aber war Riyad Mahrez, der Torchancen in Serie kreierte.

Mahrez wurde in der Folge von Arsenal umgarnt, blieb aber bei den Foxes und erlebte eine enttäuschende Spielzeit. In der Endabrechnung reichte es nach zwischenzeitlichem Abstiegskampf und Ranieris Entlassung nur zu Rang zwölf. Mahrez brachte es nur auf sechs Saisontreffer und bat im Sommer um seine Freigabe. Doch er fand keinen Verein, der ihn zu Leicester Konditionen kaufen wollte.


MESUT ÖZIL


Mesut Ozil Arsenal

Als Arsenal Mesut Özil verpflichtete, wollte Arsene Wenger eine Mannschaft um den deutschen Mittelfeldspieler aufbauen. Zwar gab es Erfolgserlebnisse wie die beiden FA-Cup-Titel in den letzten beiden Jahren. Aber gerade der Triumph in diesem Mai hatte einen bitteren Beigeschmack, weil die Gunners parallel in der Liga die Teilnahme an der Champions League verpassten. Immer wieder beherrschten die 2018 auslaufenden Verträge von Özil und Alexis Sanchez die Schlagzeilen, dazu gesellte sich Fan-Unmut über die Arbeit Arsene Wengers.

Auch mit Özils Vorstellungen waren die Anhänger unzufrieden. Hauptvorwürfe: Der Spielgestalter schöpfe zu selten sein großes Potenzial aus, habe eine negative Körpersprache und tauche in wichtigen Spielen regelmäßig unter.


GERARD PIQUE


Gerard Pique Spain 27062016

Es gab Zeiten, da war Gerard Pique der beste Innenverteidiger. Nicht nur beim FC Barcelona oder in Spaniens Nationalmannschaft, sondern auf der Welt. Viermal wurde er in die FIFPro Weltauswahl berufen. Ein fünftes Mal gab es in diesem Oktober nicht und das hatte sich lange angedeutet. Hinter dem Abwehrspieler liegt eine Saison, in der er großen Formschwankungen unterlag.

Mit Barca landete Pique in der letzten Saison hinter Real Madrid auf Platz zwei in LaLiga und schied im Viertelfinale der Champions League sang- und klanglos gegen Juventus aus. Paulo Dybala ließ ihn dabei mehrfach alt aussehen. Es wirkt bisweilen, als sei er von seinen Aktivitäten außerhalb des Spielfelds vom Wesentlichen abgelenkt.


SERGIO AGÜERO


Sergio Aguero Manchester City

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In 31 Premier-League-Partien der vergangenen Spielzeit erzielte Sergio Agüero 20 Tore. Damit landete er zwar auf Platz vier in Englands Torjägerliste. Es bedeutete aber auch seine schlechteste Ausbeute in den vergangenen drei Jahren. Agüero stand im Schatten von Chelseas Diego Costa, Spurs-Star Harry Kane und Romelu Lukaku vom FC Everton. Und bei City stahl ihm zeitweise Neuzugang Gabriel Jesus die Schau.

Hätte sich Jesus im Februar nicht schwer verletzt, wäre es für Agüero in der zweiten Saisonhälfte gewiss noch schwieriger geworden. So war es für den Argentinier trotz einer ordentlichen Ausbeute nur eine durchwachsene Saison und die Leistungen reichten nicht aus, um es in die Goal 50 zu schaffen.

Goal 50 ist eine Auszeichnung, die jährlich vergeben wird. Chefredakteure und Korrespondenten der 37 Goal-Editionen in aller Welt gaben dabei ihre Stimmen ab. Sie bewerteten die Spieler nach Konstanz, ihren Leistungen in großen Spielen, Erfolge auf Klub- und Nationalmannschaftsebene sowie dem fußballerischen Vermächtnis.

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