Mesut Özil nach Bankplatz bei Deutschlands WM-Krimi gegen Schweden: "Wir sind ein Team"

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Beim so wichtigen WM-Gruppenspiel gegen Schweden verzichtete Jogi Löw auf Mesut Özil. Der beschwor nach dem Zittersieg dennoch Zusammenhalt.

Mesut Özil hat nach dem 2:1-Sieg des DFB-Teams im WM-Gruppenspiel gegen Schweden den Zusammenhalt der Mannschaft beschworen, obwohl ihn Bundestrainer Joachim Löw in der so wichtigen Partie die kompletten 90 Minuten auf der Bank ließ.

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"Was für ein Kampf! Wir sind ein Team - auf und abseits des Platzes. Egal, was sie sagen", postete Özil unter ein Foto bei Instagram mit Marco Reus aus der Kabine. Reus hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 besorgt.

DFB-Coach Löw: Werden Özil bei der WM noch brauchen

Löw betonte zudem, dass Özil trotz des Bankplatzes weiterhin ein wichtiger Spieler für Deutschland sei. "Mesut Özil werden wir mit Sicherheit in diesem Turnier wegen seiner Kreativität noch brauchen", sagte er. Zuvor hatte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff bereits erklärt, dass Özil "keinesfalls abgeschrieben" sei.

Özil stand bereits vor der WM wegen eines Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Kritik. Nach schwacher Leistung beim 0:1 zum WM-Auftakt gegen Mexiko nahm die Kritik am 29-jährigen Spielmacher vom FC Arsenal weiter zu.

Dank des späten Dreiers gegen Schweden, den Toni Kroos in der Nachspielzeit mit einem fulminanten Freistoß sicherstellte, hat die DFB-Elf den Einzug ins Achtelfinale selbst in der Hand. Allerdings braucht man im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea am Mittwoch einen bestenfalls deutlichen Sieg, um nicht vom Ergebnis des Parallelspiels zwischen Schweden und Mexiko abhängig zu sein.

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