Matthias Ginter wäre bei Zusammenstoß mit Sarenren Bazee fast erblindet

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Glück im Unglück für Matthias Ginter. Der Verteidiger hätte beim Zusammenprall mit Hannovers Sarenren Bazee sein Augenlicht verlieren können.

Matthias Ginter wäre bei seinem Zusammenprall mit Noah Sarenren Bazee im Spiel gegen Hannover 96 fast erblindet. Das gab der Defensivspieler von Borussia Mönchengladbach in einem Interview bekannt.

"Ich hatte großes Glück, denn Sehnerv und Muskel meines Auges wurden nur knapp verfehlt", sagte Ginter der Sport Bild. Er war mit Sarenren Bazee zusammengestoßen und erlitt dabei einen Bruch der Augenhöhle: "Wäre die Verletzung nur einen Zentimeter näher am Auge gewesen, hätte ich mich noch am gleichen Abend einer Not-OP unterziehen müssen, weil mein Augenlicht in Gefahr gewesen wäre", berichtete der Nationalspieler.

Somit entging Ginter nur knapp dem Karriereende und einem schweren Schicksalsschlag: "Natürlich macht man sich darüber Gedanken. Dabei wurde mir schon bewusst, dass meine Karriere vom einen auf den anderen Tag vorbei sein kann. Das ist kein schönes Gefühl, gehört aber in unserem Geschäft dazu."

Zusammenstoß von Ginter und Sarenren Bazee: Beide Spieler verletzt

Fußballer leben durchaus gefährlich auf dem Feld. Zusammenstöße kommen in fast jedem Spiel vor, meistens gehen sie allerdings wesentlich glimpflicher aus als im Fall Ginter. Dennoch sind Gehirnerschütterungen nicht minder gefährlich und werden von Experten sehr aufmerksam verfolgt.

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Eine eben solche erlitt Ginters Gegenspieler Sarenren Bazee und fällt ebenso wie Ginter seit Ende November aus. Der Hannoveraner hatte sich nach der Operation bei Ginter gemeldet. "Das war eine tolle Geste von ihm. Ich drücke ihm die Daumen, dass auch er schnell wieder hundertprozentig fit wird", sagte der Gladbacher.

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