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Mario Gomez über DFB-Kollegen Sandro Wagner: "Hätte ihm die WM gegönnt"

08:17 MESZ 28.05.18
Mario Gomez Sandro Wagner DFB 27032018
Gomez ist mit dabei in Südtirol, Wagner musste in München bleiben. Der VfB-Stürmer versteht den Frust seines Kollegen und findet tröstende Worte.

Mario Gomez kann den Frust von Konkurrent Sandro Wagner nach der Nicht-Nominierung für die WM 2018 nachvollziehen. Der Stürmer des VfB Stuttgart sagte bei T-Online: "Ich habe und hatte nie ein Problem mit Sandro. Ich hätte ihm die WM-Teilnahme gegönnt."

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Dass Wagner nach der Absage durch Löw medial ungehalten reagierte, wollte Gomez in diesem Zusammenhang nicht zu hoch bewerten: "Dass er enttäuscht ist, ist doch klar. Aus meiner Sicht war es auch eher ein Spiel der Medien, die versucht haben, uns in eine Rivalität hineinzudrücken."

Gomez sagte weiter: "Wir mussten beide aufpassen, nicht ständig in ein Fettnäpfchen zu treten. Ich habe mich darauf nie wirklich eingelassen, weil es nichts bringt und nicht mein Charakter ist." Wagner hatte sich zum Teil sehr offensiv geäußert und seinen Anspruch deutlich gemacht.

Gomez lässt DFB-Rücktritt nach WM offen

Nun wurde Gomez nominert, Wagner muss die WM vor dem Fernseher verfolgen. Dafür findet Gomez sportliche Gründe: "Ich bin sehr gut in Form, habe eine erfolgreiche Rückrunde mit dem VfB gespielt und denke, dass ich sportlich absolut mithelfen kann."

Wie lange die Karriere des Routiniers im DFB noch weitergeht, ist allerdings derzeit unklar: "Bis jetzt weiß ich nur, dass ich auch nächste Saison beim VfB Stuttgart spielen werde. Wie es in der Nationalelf weitergeht, entscheide ich nach der WM nach meinem Wohlbefinden.“

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