Napoli-Star Marek Hamsik blickt Duellen mit Cristiano Ronaldo entspannt entgegen: "Niemand gewinnt im Alleingang"

Kommentare()
Getty Images
Ronaldos Wechsel zu Juventus Turin könnte die Machtverhältnisse in der Serie A zementieren. Napolis Hamsik blickt den Duellen aber entspannt entgegen.

Marek Hamsik vom SSC Neapel fürchtet sich nicht vor einem Aufeinandertreffen mit Juventus-Neuzugang Cristiano Ronaldo und stellt klar, dass es mehr als einen Spieler braucht, um erfolgreich zu sein.

"Ein einzelner Spieler ist nicht in der Lage, alles auf eigene Faust zu gewinnen. Selbst, wenn du der Beste der Welt bist", sagte der Slowake gegenüber dem Corriere dello Sport und schränkte dann doch noch ein: "Du kannst Spiele nicht im Alleingang gewinnen, außer du heißt Diego Maradona."

Hamsik: Ancelotti-Transfer "der absolute Coup"

In der abgelaufenen Spielzeit scheiterte man am Rivalen aus Turin und verpasste es nur knapp, die nun sieben Jahre währende Dominanz der Alten Dame zu durchbrechen. Demzufolge ist die lebende Klub-Ikone Neapels zuversichtlich, dass es auch in dieser Saison einen engen Kampf um die Spitze geben wird. "Wir sind immer noch dieselben, nur ein Jahr älter", erklärte Hamsik. "Interessante Neuzugänge und Spieler, die von einer Verletzung zurückkommen, helfen uns natürlich auch."

Artikel wird unten fortgesetzt

Die Verpflichtung von Trainer Carlo Ancelotti hält Hamsik indes für den besten Transfer. "Carlo Ancelotti ist der absolute Coup", so der 30-Jährige. "Napoli hat den erfolgreichsten Coach bekommen, der verfügbar war. Als Ancelotti mir gesagt hat, dass er hier übernehmen wird, hat mir das nochmal einen extra Motivationsschub gegeben."

Hamsik spielt seit 2007 für Neapel und absolvierte seitdem insgesamt 501 Einsätze, in denen er 120-mal netzte sowie 110 Tore vorbereitete. Mit seinem 115. Treffer zog er mit Maradona gleich. Seither traf der 30-Jährige weitere fünfmal, steht mittlerweile bei 120 Toren und ist damit Neapels Rekord-Torschütze. Sein Vertrag beim Serie-A-Klub läuft noch bis 2020.

Mehr zu Marek Hamsik und Cristiano Ronaldo:

Schließen