Manchester Citys Raheem Sterling entschuldigt sich nach unberechtigtem Elfmeter gegen Donezk: "Ich habe keinen Kontakt gespürt, es war mein Fehler"

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PAUL ELLIS
Citys Flügelstürmer kam im Donezk-Strafraum ohne gegnerische Einwirkung zu Fall - der Schiedsrichter entschied jedoch auf Strafstoß.

Stürmer Raheem Sterling vom amtierenden englischen Meister Manchester City hat sich nach dem kuriosen Elfmeterpfiff im Champions-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk (6:0) sowohl beim Unparteiischen als auch beim Gegner entschuldigt.   

"Ich habe keinen Kontakt gespürt, es war mein Fehler. Ich habe den Rasen gestreift und bin auf den Boden gefallen. Entschuldigung an den Schiedsrichter und an Schachtjor", sagte der englische Nationalspieler gegenüber BT Sport. Er war beim Stand von 1:0 innerhalb des Strafraums der Gäste ohne gegnerische Einwirkung gestolpert und Schiedsrichter Viktor Kassai hatte daraufhin auf Strafstoß für die Citizens entschieden.

Raheem Sterling über kuriosen Elfmeter: "Auf einmal lag ich auf dem Boden"

Den Hergang der Situation konnte Sterling nicht in Gänze rekapitulieren: "Ich wollte den Ball lupfen und weiß nicht, was danach passiert ist", erklärte er und fügte an: "Auf einmal lag ich auf dem Boden und habe mich umgedreht."

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Den unberechtigten Elfmeter verwandelte Mannschaftskamerad Gabriel Jesus indes zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Skyblues, die ihre Tabellenführung in der Gruppe F durch den deutlichen Heimerfolg weiter festigen konnten.

Manchester City: Pep Guardiola fordert Videobeweis

Sterling musste in den sozialen Netzwerken Hohn und Spott über sich ergehen lassen. "Kann Sterling seine Karriere nach dem Brutalo-Foul überhaupt noch fortsetzen?", fragte ein Nutzer, ein anderer meinte: "Böses Foul vom ungemähten Rasen."

Manchesters Teammanager Pep Guardiola nahm die Szene zum Anlass, um den Einsatz eines Videoschiedsrichters (VAR) zu fordern. "Wir haben sofort realisiert, dass es kein Elfmeter war. Raheem hätte das sagen können", sagte Guardiola bei BT Sport: "Die Schiedsrichter wollen doch Hilfe, der VAR hätte für die Entscheidung drei Sekunden benötigt." Die Einführung des Videobeweises ist in der Champions League für die Saison 2019/20 geplant. 

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