News Spiele
Ligue 1

Ligue 1: Mittelfeldspieler Adrien Rabiot legt nach Versetzung wohl Beschwerde gegen PSG ein

09:27 MEZ 22.01.19
Adrien Rabiot PSG 2018
Der Streit zwischen Rabiot und PSG setzt sich fort. Rabiot hat offenbar eine Beschwerde eingereicht, um wieder mit den Profis trainieren zu dürfen.

Adrien Rabiot hat offenbar eine Beschwerde gegen Paris Saint-Germain eingereicht, um wieder mit der Profi-Mannschaft von Thomas Tuchel trainieren zu dürfen. Eine Entscheidung könnte bereits am Dienstag fallen.

Erlebe die Ligue 1 live und auf Abruf auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!

Wie mehrere französische Medien berichten, hat sich Rabiot beim französischen Liga-Verband LFP über seine am Freitag in Kraft getretene Versetzung in die zweite Mannschaft von PSG beschwert. Der Mittelfeldspieler wurde in Folge eines Vertragsstreits aus dem Profi-Team verbannt.

Die Versetzung in die zweite Mannschaft will Rabiot nun allerdings nicht hinnehmen und pocht auf sein vertragliches Recht, mit den Profis trainieren zu dürfen. "Das Verhalten von PSG ist illegal und Adrien Rabiot fordert die sofortige Zurückversetzung", sagte Stephane Burchkalter von der Spielergewerkschaft UNFP gegenüber Goal und SPOX.

PSG-Star Neymar über Tuchel: "Gebe mein Leben für ihn auf dem Platz"

Adrien Rabiot hofft auf Präzedenzfall Hatem Ben Arfa

Das französische Regelwerk erlaubt eine Versetzung von Profis nur temporär und aus sportlichen Gründen. Beides wäre bei Rabiot wohl nicht der Fall. 2017 war Stade Rennes mit einem ähnlichen Vorgehen gescheitert und musste Hatem Ben Arfa wieder mit den Profis trainieren lassen. Da die LFP doch am Dienstag tagt, könnte die Entscheidung bezüglich dem Mittelfeldspieler dort fallen.

Rabiot wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den Klub wohl im Sommer verlassen. Nach zähen Verhandlungen beschlossen die PSG-Funktionäre, Rabiot bis zum Saisonende nicht mehr einzusetzen. Trainer Tuchel akzeptierte diese Entscheidung.