Köln: Cordoba-Transfer als Zeichen für die Konkurrenz

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Ein Wechsel von Modeste ist vorerst vom Tisch, die Kölner sichern sich trotzdem Cordoba. Ein Zeichen an die Konkurrenz, so Manager Schmadtke.

Der 1. FC Köln verweigert Anthony Modeste den Wunschtransfer und holt Jhon Cordoba vom 1. FSV Mainz 05. Für Jörg Schmadtke ein Zeichen an die Konkurrenz.

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Nach zähen Gesprächen brach Köln kürzlich die Verhandlungen mit Tianjin Guoan über einen Wechsel von Modeste ab. "Ein Zeichen der Stärke. Wir signalisieren damit eindeutig, dass wir handlungsfähig sind und unsere neue Situation annehmen. Und wir haben noch Geld zur Verfügung", sagte Schmadkte.

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In der Bild erklärt der Manager die zukünftigen Pläne: "Wir sind auf das Geld nicht angewiesen. Und es ist keine Zockerei. Wir haben uns 14 Tage intensiv mit dem möglichen Modeste-Wechsel befasst und ernsthafte Gespräche geführt. Jetzt reicht es."

Schmadtke will nicht auf Modeste zugehen

Der Transfer scheiterte zuletzt wohl nicht nur an Forderungen der Modeste-Berater, sondern auch am Zahlungsmodell der Chinesen. Köln wollte das Geld direkt, die Abnehmer allerdings nur eine Ratenzahlung. Eine Einigung konnte nicht gefunden werden.

Angst vor Unruhe im Kader hat der Effzeh derweil nicht. "Tony ist Profi, das klappt schon", hatte Finanzchef Alex Wehrle verlauten lassen. Schmadtke geht noch einen Schritt weiter: "Ich sehe mich nicht in der Position, dass ich am Zug bin und auf Tony zugehen muss.“

 

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