Bayer Leverkusen: Kevin Volland kritisiert seine Mitspieler und wird von Rudi Völler zurückgepfiffen

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Bayer Leverkusen ist weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach der 0:3-Klatsche gegen Leipzig kritisiert Kevin Volland seine Mitspieler.

Kevin Volland hat nach der 0:3-Niederlage von Bayer Leverkusen gegen RB Leipzig am 11. Spieltag der Bundesliga deutliche Kritik an seinen Mitspielern geübt. Die Werkself steht aktuell auf dem 13. Rang der Tabelle und damit weit von den Saisonzielen entfernt.

"Kein Spieler von uns hatte heute das Gefühl, dass er vom Nebenmann Hilfe bekommt", sagte Volland bei Sky. Der Stürmer hat einen möglichen Abstiegskampf bereits im Hinterkopf: "Wir müssen schauen, dass wir jetzt ein Punktepuffer schaffen."

Bayer Leverkusen fehlt die Konstanz

Nach zwei Kantersiegen gegen Werder Bremen (6:2) und Borussia Mönchengladbach (5:0) zeigte die Formkurve der Werkself zuletzt erst nach oben, fiel nach deprimierenden Auftritte gegen Hoffenheim (1:4), Zürich (1:0) und Leipzig (0:3) jedoch wieder ab.

Volland bemängelte das Angriffsspiel und die fehlende Konstanz der Leverkusener. "Ohne Struktur" habe das Team gegen Leipzig angegriffen, die Mitspieler hätten "zu lange den Ball gehalten und zu viele Bälle verloren." In der laufenden Saison habe das Team erst "zwei, drei gute Spiele" gemacht.

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Bayer-Sportchef Rudi Völler war von Vollands Aussagen bei Sky Sport News HD nicht begeistert: "Es gilt für alle: Weniger reden, mehr auf dem Platz zeigen. Wir können es definitiv besser, das haben wir schon mehrfach bewiesen."

Völler nimmt Spieler in die Pflicht: "Beweisen, dass sie richtige Kerle sind"

Mit sechs Niederlagen in elf Spielen ist Leverkusen so schlecht gestartet wie seit 2002 nicht mehr. Völler gab Trainer Heiko Herrlich bislang allerdings Rückendeckung. "Jeder Einzelne ist gefordert", sagte der 58-Jährige, "im kommenden Spiel gegen Stuttgart können die Spieler beweisen, dass sie richtige Kerle sind."  

Bayer-Trainer Heiko Herrlich sieht sich für die bevorstehenden Aufgaben mit dem Werksklub hingegen gewappnet. "Ich fühle mich mutig und habe genug Kraft, um der Mannschaft vorzuleben, wie man die richtige Mentalität findet", sagte Herrlich am Montag nach dem Training.

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