Karl-Heinz Rummenigge spricht über Lewandowski: "Komisch, wenn es über die Medien ausgetragen wird"

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Robert Lewandowski forcierte in den vergangenen Monaten einen Abgang aus München. Karl-Heinz Rummenigge war mit der Art und Weise nicht einverstanden.

Karl-Heinz Rummenigge hat sich im Vorfeld des ersten Bundesligaspiels zwischen dem FC Bayern und 1899 Hoffenheim zur Wechsel-Causa um Robert Lewandowski geäußert und dessen öffentlich geäußerten Wechselwunsch kritisiert.

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"Ich finde es immer komisch, wenn es über die Medien ausgetragen wird. Meine Tür steht immer offen, er kann immer zu mir kommen und ich habe eigentlich auch ein gutes Verhältnis zu ihm", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern bei Eurosport.

Rummenigge will mit Hoeneß den Umbruch beim FC Bayern noch gestalten

Er habe schon im März gesagt, dass er die Diskussion um einen Wechsel Lewandowskis lächerlich finde. "Eine größere positive Kundgebung konnten wir ihm eigentlich gar nicht zukommen lassen", ergänzte Rummenigge, dessen Vertrag beim deutschen Rekordmeister im kommenden Jahr ausläuft.

Bevor er oder Präsident Uli Hoeneß jedoch ans Aufhören dächten, müsse man zunächst "den Umbruch innerhalb der Mannschaft gescheit schaffen", erklärte der 62-Jährige: "Danach gibt es dann die Frage, wie es mit ihm und mir weitergeht und ob die Nachfolge geklärt ist."

Rummenigge begrüßte außerdem die Entscheidung der DFB-Führung, mit Bundestrainer Joachim Löw auch nach dem WM-Debakel weiter machen zu wollen: "Ich glaube, dass man Löw das Vertrauen ausgesprochen hat, war richtig", sagte Rummenigge, für den sich Löw diese Chance verdient habe.

So, wie es im Moment laufe, könne es beim DFB jedoch nicht weitergehen, ergänzte der Vorstandschef des deutschen Rekordmeisters. Der Fußball würde "von zu vielen Amateuren geleitet", daher spricht sich Rummenigge für eine Strukturreform aus: "Die Elite des deutschen Fußballs muss in der Zukunft eine wichtige Rolle im DFB spielen."

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